Wenn ich ein Buch schreibe, das von einer Frau handelt, die aus therapeutischen Gründen ganzganz alleine und einsam auf einer ebenso einsam alleinen Insel rumhockt und ein Haus baut, dann plötzlich Stimmen hört und seltsame Vorkommnisse vorkommen und diese Frau nicht weiß, ob das nun wirklich passiert oder ob sie aufgrund von Kummer über den Tod von Mann und Tochter nun langsam in den Wahnsinn abgleitet, wenn ich so ein Buch schreibe, dann ist es ein wenig ungünstig, wenn ich im Vorwort(!) dem Herrn danke, der mir alles über Schmuggler und ihr Prozedere erklärt hat.
Das nimmt dann doch so ein klitzekleines Üddelchen die Spannung.
Ich sag's nur.
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Montag, 28. Februar 2011
Montag, 6. September 2010
Zoë Beck, Wenn es dämmert + Das alte Kind
Heute möchte ich euch zwei ganz schreckliche Bücher vorstellen. Ganz, ganz fürchterlich sind die.

Zoë Beck, Wenn es dämmert

Zoë Beck, Das alte Kind
Da denkt man, man möchte zwischendrin etwas Spannendes lesen, ganz entspannt, so abgestimmt auf den eigenen Lebensrhythmus, und was ist? Dieses Buch übernimmt gnadenlos die Tagesplanung! Man kann an nichts anderes mehr denken, bis man es ausgelesen hat. Kein Abwasch, keine Arbeit, kein gar nichts.
Und nicht nur das! Nein! Es zwingt einen geradezu, auch noch das andere Buch zu kaufen, und zwar schnellstens!
Gut, ich könnte jetzt auch ein bisschen rumkatzen. Klar. Beispielsweise:
Aber nu. Mei. Alles in allem ist das nicht schlimm, es hätte etwas Hinreißendes nur noch ein bisschen perfekter gemacht.
Ich setze mich dann mal hin und warte auf ein weiteres Buch.
... *uhrguck*
:-D
Zoë Beck, Wenn es dämmert
Zoë Beck, Das alte Kind
Da denkt man, man möchte zwischendrin etwas Spannendes lesen, ganz entspannt, so abgestimmt auf den eigenen Lebensrhythmus, und was ist? Dieses Buch übernimmt gnadenlos die Tagesplanung! Man kann an nichts anderes mehr denken, bis man es ausgelesen hat. Kein Abwasch, keine Arbeit, kein gar nichts.
Und nicht nur das! Nein! Es zwingt einen geradezu, auch noch das andere Buch zu kaufen, und zwar schnellstens!
Gut, ich könnte jetzt auch ein bisschen rumkatzen. Klar. Beispielsweise:
Dass beispielsweise alle handelnden Personen in die Geschichten verwickelt sind, war mir etwas zu dicht. Kaum tauchte eine Person auf, die auch nur etwas detailierter beschrieben wurde, schon konnte man sich sicher sein: auf irgendeine Weise hat sie mit der Geschichte zu tun.
Es ist, als ob es der Autorin zu viel Aufwand war, ein paar „nichtsnutzige“ Charaktere einzubauen, die jetzt nicht in die Story verwickelt sind, sondern für Atmosphäre sorgen. Comic Relief muss ja gar nicht sein.
Aber nu. Mei. Alles in allem ist das nicht schlimm, es hätte etwas Hinreißendes nur noch ein bisschen perfekter gemacht.
Ich setze mich dann mal hin und warte auf ein weiteres Buch.
... *uhrguck*
:-D
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Freitag, 23. April 2010
Maximilian Buddenbohm, Zwei Drei Vier – Wie ich eine Familie wurde
Die Freitags-Aspirine kommt heute Abend, denn gestern, als ich sie eigentlich schreiben wollte, habe ich mich festgelesen. In diesem Buch:

Viele werden Merlix' Herzdamengeschichten kennen. Die wurden auszugsweise in Buchform gebracht. Geschichtchen über Beziehung, über das Kinderkriegen, über Menschen und die Söhne. Wunderbar.
Meine allerliebste Lieblingsgeschichte ist auch drin. Hachschnüff.
Deswegen finde ich, dass ihr euch, so zur Überbrückung, wenn's bei Aspirine wieder länger dauert, ne, ... wo wollte ich hin? Ah. Ja. Gehet hin in den den kleinen, sympathischen, inhabergeführten Buchladen eures Wohnortes und holt euch dieses Buch. Oder verschenkt es. Manche Bücher eignen sich ja nur zu jeweils einem, zum Selbstlesen oder Verschenken, aber das Buddenbohm-Buch ist rundum toll, das kann beides.
Hach.
Viele werden Merlix' Herzdamengeschichten kennen. Die wurden auszugsweise in Buchform gebracht. Geschichtchen über Beziehung, über das Kinderkriegen, über Menschen und die Söhne. Wunderbar.
Meine allerliebste Lieblingsgeschichte ist auch drin. Hachschnüff.
Deswegen finde ich, dass ihr euch, so zur Überbrückung, wenn's bei Aspirine wieder länger dauert, ne, ... wo wollte ich hin? Ah. Ja. Gehet hin in den den kleinen, sympathischen, inhabergeführten Buchladen eures Wohnortes und holt euch dieses Buch. Oder verschenkt es. Manche Bücher eignen sich ja nur zu jeweils einem, zum Selbstlesen oder Verschenken, aber das Buddenbohm-Buch ist rundum toll, das kann beides.
Hach.
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Dienstag, 16. Februar 2010
David Thomas, Girl
Wie das so meine katzische Art ist, habe ich wieder lesen lassen.
Für den Fall, dass sich mittlerweile jemand wundert – ja, das mit den Büchern war ein breitgefächerte Strafaktion.
Broken hat also brav gelitten und Absolution erreicht. Ich neige mein Haupt in Anerkennung. Und in schaudernder Erinnerung an dieses Buch. Ouch.
Für den Fall, dass sich mittlerweile jemand wundert – ja, das mit den Büchern war ein breitgefächerte Strafaktion.
Broken hat also brav gelitten und Absolution erreicht. Ich neige mein Haupt in Anerkennung. Und in schaudernder Erinnerung an dieses Buch. Ouch.
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Sonntag, 14. Februar 2010
Kitty Sewell, Zeit der Eisblüten
Dieses Mal habe nicht ich gelesen, ich habe lesen lassen.
Mein Dank geht an Asphodele. Grandios! :-D
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Donnerstag, 11. Februar 2010
Guy Delisle, Aufzeichnungen aus Birma

Broschiert: 272 Seiten
Verlag: Reprodukt; Auflage: 1., Aufl. (Mai 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3941099019
ISBN-13: 978-3941099012
Guy Delisle ist Comiczeichner. Seine Frau Nadège ist Ärztin. Der gemeinsame Sohn Louis ist ein Baby.

Nadège arbeitet für die Médecins Sans Frontières, die Ärzte ohne Grenzen, und kommt somit in der Welt herum. Und weil Familie wichtig ist und man ja eigentlich überall zeichnen kann, begleiten sie ihr Mann und ihr Sohn auf diesen Reisen.
Dieses Mal geht es nach Birma. Moment, werden einige jetzt sagen und ich-weiß-was-aufgeregt mit den Händen wedeln, Birma, das heißt doch mittlerweile anders?
Jein. Der von der UN anerkannte Name ist in der Tat Myanmar, nur wurde der von der momentan dort herrschenden Militärdiktatur vergeben und einige Länder, darunter Frankreich und Deutschland, weigern sich offiziell, diesen neuen Namen zu verwenden.
Jahaaa. Habe ich alles aus diesem Buch gelernt. Da sag mal einer, Comics würden nicht bilden! Pfht!
Die graphische Novelle vermischt viele, teilweise auch sehr ernste Themen. Private, durchaus lustige Szenen, werden abgelöst von politisch kritischen Klängen. Persönliche Erfahrungen mit plötzlich im Wohnzimmer auftauchenden Kröten stehen vor Bildstrecken, die die herrschende Zensur im Land beschreibt. Skurriles neben Willkür, Begegnungen in der Diktatur.

Guy Delisle schafft es dabei, durchgehend unterhaltsam und sehr interessant zu ... schreibzeichnen. Eines der Bücher, die man bis spät in die Nacht durchliest, am Ende merkt, dass man ein durchaus politisch kritisches Buch gelesen hat und sich verblüfft fragt, warum man dann soviel Freude an der Lektüre hatte.
Wunderbar. Sehr empfehlenswert.
Bei Amazon kann man in die ersten Seiten mal reinblättern.
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Sonntag, 7. Februar 2010
100 Bücher
Das ZDF sagt, das hier seien die 100 liebsten Bücher der Deutschen.
Wollen wir doch mal sehen ...
1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien
Ahahahahahahahahaha! *räusper* Ja. Einmal jährlich. Die Filme mag ich auch sehr.
2. Die Bibel
Nur in der Form des Eichborn-Verlags vollständig: „Der große Boss“ und „Der Juniorchef“. Den großen Boss fand ich durchweg unterhaltsam. Der Juniorchef war eher meh.
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
Oh, ja! Gefiel mir gut.
4. Das Parfum, Patrick Süskind
Ja. War damals mal was Anderes und durchaus unterhaltsam. So revolutionär fand ich es dann aber auch wieder nicht.
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
Jopp. Durch das ganze Eso-Hippie-Spirituell-Heilsteine-Krams halt schon arg abgelutscht, aber trotzdem nett.
6. Buddenbrooks, Thomas Mann
Das Lieblingsbuch von MutterKatz. Nie gelesen. Nicht so wirklich Interesse.
7. Der Medicus, Noah Gordon
Jopp. Hat mir gut gefallen. Die Fortsetzungen wurden dann aber von Mal zu Mal schlechter. Bei der Schamanin, die dann mit einem Ast entjungfert wird, habe ich die Serie dann aufgegeben.
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
Öhm. Ich könnte es irgendwann mal gelesen haben. Hm. Hmmmm.
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
Die ersten vier Bände habe ich gelesen, danach bin ich irgendwie von der Spur abgekommen. Ist das hier der erste? Der ist okay. Mann, habe ich ein Scheiß-Gedächtnis!
10. Die Päpstin, Donna W. Cross
Jaaaa! Gelesen und geliebt! Pfeif auf geschichtliche Akkuratesse! In den Film gehe ich auch! Faramir!
11. Tintenherz, Cornelia Funke
Nöpe, nie gelesen. Soll aber nett sein. Steht auf Der Liste™.
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
Jopp. Gelesen. Ach was: verschlungen! Claire! Jamie! Haaaaaaaaach!
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
Ich weiß zumindest, dass es davon auch einen Film gibt. Kenne aber beides nicht.
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
Auch verfilmt. Nie gelesen. Film nicht gesehen. Aber gelesen, dass Kate Winslet dafür ein Schamhaartoupet tragen musste.
Ja, sowas merke ich mir.
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
Gibt es irgendeinen Deutsch-LK, der den Faust nicht ad vomitum durchgeackert hat? Wir waren keine Ausnahme. Seitdem weiß ich wenigstens, dass der Ausspruch „Zwar weiß ich viel, doch will ich alles wissen!“ nicht vom guten Faust himself getätigt wird. War dieses Martyrium also nicht ganz umsonst. Ufz.
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
Wer? Was?
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
Ich hab's nicht so mit den ganzen englischen Frauenklassikern. *fuchtelwedel* Bislang also noch nicht gelesen.
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
Oh! Ohohoh! Gelesen und geliiiieeeeeebt! Gut, den ganzen Inquisitionskrams und die geschichtlichen Verschwurbeligkeiten habe ich geflissentlich überlesen. Aber die Idee dieses Büchereilabyrinths ist in meiner Phantasie noch immer unübertroffen. Hach, Hach, Hacher!
Andere Ecos konnten diese Liebe nicht mal annährend entfachen. Schade. Aber mei.
19. Illuminati, Dan Brown
Ich glaube ja. War nett wegzulesen, hat mich jetzt aber nicht soooo irre beeindruckt. Im Film war ich auch nicht. Tom Hanks sieht auf den Plakaten außerdem aus wie Odo. Das irritierte mich immer.
20. Effi Briest, Theodor Fontane
Igitt. Ogott! Tu's wech!
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
Jaaa ... das ist einer der späteren Bände, oder? Den habe ich dann nicht mehr gelesen.
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
Nah.
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
Buch und Film. Nett.
24. Siddharta, Hermann Hesse
Eine Klassenkameradin spann mal völlig auf dieses Buch. Ich hab's gelesen und war irgendwie nicht so beeindruckt.
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
Wer? Was?
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
Gelesen, geliebt. Jawoll.
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
Hä?
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
Gelesen. Ich glaube, es hat mir gefallen.
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
Gelesen. Najaaaa. Weiß nicht. Neeee.
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
In meiner „Ich lese mich durch die Fantasy-Abteilung unserer Büchereien“-Phase gelesen und (damals) sehr gemocht. Heute würde ich mir wahrscheinlich die Haare raufen.
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
Äh ... nein. Glaube nicht. Aber ich habe viele Deutschunterrichtsbücher verdrängt.
32. Die Glut, Sándor Márai
Wer?
33. Homo faber, Max Frisch
Ja. Aber nein. Nicht meines.
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
Ich weiß zumindest, dass das Buch existiert. Immerhin.
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
Mal gelesen, als ich allgemein für zu jung galt, um es zu lesen. Vielleicht ist mir deswegen auch nur die Szene im Gedächtnis geblieben, als die Protagonistin sich nackt auf einen Spiegel stellt.
Heute würde ich das eventuell als äußerst tiefsinnig betrachten, damals dachte ich nur „Äh ... hä?“
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
Schon mal gehört, den Titel. Gelesen nicht.
37. Owen Meany, John Irving
Ich glaube nicht.
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
Gelesen. Ist nett.
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
Hihi. 42. Handtuch. Hihi.
:fangirl:
40. Die Wand, Marlen Haushofer
Wer?
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
Film gesehen. Nett.
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
Nnnöpe.
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
Ich glaube nicht. Oder Deutschunterrichtsamnesie wieder. Kann auch sein. Weite Teile meiner Schulzeit sind ein Meer aus weißem Nebel.
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
Ja. Ich glaue, als ich es las, war ich schon zu alt, um mich mit dem Protagonisten irgendwie zu identifizieren. Ein paar Sätze sind durchaus zitatwürdig und nett. Ansonsten ... ochja. Ist okay.
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
Nope. Aber Liste™.
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
Mir fällt grade auf, dass ich Thomas Mann sehr konsequent vermieden habe bislang. Ich konnte auch im wahren Leben noch nie irgendwas mit Menschen anfangen, die Thomas hießen. Ob es da einen Zusammenhang gibt? Hmmm.
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
Huh? Was?
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
Neeee. Neenee. Genug gehört, um es zu vermeiden.
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
Nope.
50. Der Schwarm, Frank Schätzing
Aber ja! Sehr geschwätzig, der Herr Schätzing, aber das Buch mag ich ganz gerne.
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
Titel schon mal gehört.
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
... welcher Band war das ... die ersten vier sind alle nett. *vagefuchtel*
53. Momo, Michael Ende
Jaaaaaaa! Gelieeeeebt!
54. Jahrestage, Uwe Johnson
Wott? Wer?
55. Traumfänger, Marlo Morgan
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich das Buch eventuell schon mal gelesen haben könnte. Dann wieder nicht. Hm.
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
Japp. Nicht schlecht. Aber das Gewese, das darum gemacht wird, verstehe ich nun auch wieder nicht.
57. Sakrileg, Dan Brown
Japp. Nett für zwischendurch.
58. Krabat, Otfried Preußler
Japp. Sehr gemocht.
Ich hatte wohl schon immer eine kleine Schwäche für Phantastisches. Momo, die unendliche Geschichte, Krabat ... da kommt das also her! Ha!
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
Natürlich! Astrid Lindgren ist ja wohl einer der großartigsten Menschen der Welt, da kann Mutter Teresa aber einpacken kann sie!
60. Wüstenblume, Waris Dirie
Gelesen. Natürlich auf den Effekt hin geschrieben, trotzdem ... jautsch.
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
Hm. Nee.
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
Titel kommt mir bekannt vor. Gelesen wohl eher nicht.
63. Mittsommermord, Henning Mankell
Ich und skandinavische Krimis ...
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
s.o.
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
Gelesen und für nett befunden.
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
Steht hier irgendwo herum, bin aber irgendwie nie in die Pötte gekommen. Na, demnächst. Liste™.
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
Nope. Glaube nicht.
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
Also nun wirklich nicht. Selbst ich habe Standards. Pfht.
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
Welcher Band ... ach, ihr wisst ja. Erste vier Bände schnieke, alles andere kenne ich nicht.
70. Tagebuch, Anne Frank
In der Schule mal gelesen. Ich glaube, ich war ergriffen. Lange her.
71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult
Nöpe. Erinnert mich von Titel her immer an Salzpeeling von dm, von daher konnte ich da nie mit dem nötigen, tiefsinnigen Ernst drangehen, den das Buch wohl fordert.
72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner
Vage sagt mir der Titel was. Aber nie gelesen.
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
Was? Wer? Wann? Hä?
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
Hie und da was von gehört, aber nie gelesen.
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
Aha. Nein.
76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
Jopp. Aber kein Vergleich zu Moers Stadt der träumenden Bücher. Haaaaaaach. Haaaaaach! Große Liebe.
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
Große, große Liebe. Grooooße Liebe. Auch wenn ich mit dem Titel manchmal durcheinander komme (mein Hirn, ne?). Lieeeebe.
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
Aha. Nein. Nie gelesen.
79. Winnetou, Karl May
Geliebt. Gelieeeebt! Und was habe ich im dritten Band geheult! Du meine Güte.
80. Désirée, Annemarie Selinko
Bittewer? Bittewas?
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
Steht hier herum. Ich muss es mal gelesen haben. Hm. Es geht um ... Afrika?
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
Irgendwann mal gelesen.
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
Nope.
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
Ogott! Tu's wech! Tu's wech! AAAAAAARGH! WEG! *zuck*
85. 1984, George Orwell
Jopp. Wenn ich mir die Gegenwart so angucke ... man könnte fast sagen, er hat da so ein bisschen eine Utopie geschrieben, auch wenn das nicht vorhatte. Hust.
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
Nein.
87. Paula, Isabel Allende
Nö.
88. Solange du da bist, Marc Levy
Nah.
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel
Nee.
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
Nein. (Hey, die letzten Bücher gingen ja schnell!
)
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
Naien.
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
Weeeeeer?
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
Da kenne ich zumindest den Titel.
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
Hä?
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
Nee. Ich hatte es immer eher mit Dostojewski.
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
Da isser ja! Buch toll. Geliebt. Überall mit hingeschleppt bis es zerfleddert war. Finde neuen Titel doof. „Verbrechen und Strafe“, was soll denn der Schlonz? Dagegen!
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
Jopp. Mochte ich.
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
Noch nicht, glaube ich. Oder es war das Buch von Tanja Kinkel, das ich auf Empfehlung anfing und dann nach ein paar Seiten wieder weglegte. Hmmmm.
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
Noepdinope.
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood
So ganz ausschließen kann ich es nicht, ich hatte mal eine Wood-Phase. Hm.
Na, einige kenne ich ja immerhin. Das passt schon so.
Wollen wir doch mal sehen ...
1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien
Ahahahahahahahahaha! *räusper* Ja. Einmal jährlich. Die Filme mag ich auch sehr.
2. Die Bibel
Nur in der Form des Eichborn-Verlags vollständig: „Der große Boss“ und „Der Juniorchef“. Den großen Boss fand ich durchweg unterhaltsam. Der Juniorchef war eher meh.
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
Oh, ja! Gefiel mir gut.
4. Das Parfum, Patrick Süskind
Ja. War damals mal was Anderes und durchaus unterhaltsam. So revolutionär fand ich es dann aber auch wieder nicht.
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
Jopp. Durch das ganze Eso-Hippie-Spirituell-Heilsteine-Krams halt schon arg abgelutscht, aber trotzdem nett.
6. Buddenbrooks, Thomas Mann
Das Lieblingsbuch von MutterKatz. Nie gelesen. Nicht so wirklich Interesse.
7. Der Medicus, Noah Gordon
Jopp. Hat mir gut gefallen. Die Fortsetzungen wurden dann aber von Mal zu Mal schlechter. Bei der Schamanin, die dann mit einem Ast entjungfert wird, habe ich die Serie dann aufgegeben.
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
Öhm. Ich könnte es irgendwann mal gelesen haben. Hm. Hmmmm.
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
Die ersten vier Bände habe ich gelesen, danach bin ich irgendwie von der Spur abgekommen. Ist das hier der erste? Der ist okay. Mann, habe ich ein Scheiß-Gedächtnis!
10. Die Päpstin, Donna W. Cross
Jaaaa! Gelesen und geliebt! Pfeif auf geschichtliche Akkuratesse! In den Film gehe ich auch! Faramir!
11. Tintenherz, Cornelia Funke
Nöpe, nie gelesen. Soll aber nett sein. Steht auf Der Liste™.
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
Jopp. Gelesen. Ach was: verschlungen! Claire! Jamie! Haaaaaaaaach!
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
Ich weiß zumindest, dass es davon auch einen Film gibt. Kenne aber beides nicht.
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
Auch verfilmt. Nie gelesen. Film nicht gesehen. Aber gelesen, dass Kate Winslet dafür ein Schamhaartoupet tragen musste.
Ja, sowas merke ich mir.
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
Gibt es irgendeinen Deutsch-LK, der den Faust nicht ad vomitum durchgeackert hat? Wir waren keine Ausnahme. Seitdem weiß ich wenigstens, dass der Ausspruch „Zwar weiß ich viel, doch will ich alles wissen!“ nicht vom guten Faust himself getätigt wird. War dieses Martyrium also nicht ganz umsonst. Ufz.
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
Wer? Was?
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
Ich hab's nicht so mit den ganzen englischen Frauenklassikern. *fuchtelwedel* Bislang also noch nicht gelesen.
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
Oh! Ohohoh! Gelesen und geliiiieeeeeebt! Gut, den ganzen Inquisitionskrams und die geschichtlichen Verschwurbeligkeiten habe ich geflissentlich überlesen. Aber die Idee dieses Büchereilabyrinths ist in meiner Phantasie noch immer unübertroffen. Hach, Hach, Hacher!
Andere Ecos konnten diese Liebe nicht mal annährend entfachen. Schade. Aber mei.
19. Illuminati, Dan Brown
Ich glaube ja. War nett wegzulesen, hat mich jetzt aber nicht soooo irre beeindruckt. Im Film war ich auch nicht. Tom Hanks sieht auf den Plakaten außerdem aus wie Odo. Das irritierte mich immer.
20. Effi Briest, Theodor Fontane
Igitt. Ogott! Tu's wech!
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
Jaaa ... das ist einer der späteren Bände, oder? Den habe ich dann nicht mehr gelesen.
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
Nah.
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
Buch und Film. Nett.
24. Siddharta, Hermann Hesse
Eine Klassenkameradin spann mal völlig auf dieses Buch. Ich hab's gelesen und war irgendwie nicht so beeindruckt.
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
Wer? Was?
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
Gelesen, geliebt. Jawoll.
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
Hä?
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
Gelesen. Ich glaube, es hat mir gefallen.
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
Gelesen. Najaaaa. Weiß nicht. Neeee.
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
In meiner „Ich lese mich durch die Fantasy-Abteilung unserer Büchereien“-Phase gelesen und (damals) sehr gemocht. Heute würde ich mir wahrscheinlich die Haare raufen.
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
Äh ... nein. Glaube nicht. Aber ich habe viele Deutschunterrichtsbücher verdrängt.
32. Die Glut, Sándor Márai
Wer?
33. Homo faber, Max Frisch
Ja. Aber nein. Nicht meines.
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
Ich weiß zumindest, dass das Buch existiert. Immerhin.
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
Mal gelesen, als ich allgemein für zu jung galt, um es zu lesen. Vielleicht ist mir deswegen auch nur die Szene im Gedächtnis geblieben, als die Protagonistin sich nackt auf einen Spiegel stellt.
Heute würde ich das eventuell als äußerst tiefsinnig betrachten, damals dachte ich nur „Äh ... hä?“
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
Schon mal gehört, den Titel. Gelesen nicht.
37. Owen Meany, John Irving
Ich glaube nicht.
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
Gelesen. Ist nett.
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
Hihi. 42. Handtuch. Hihi.
40. Die Wand, Marlen Haushofer
Wer?
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
Film gesehen. Nett.
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
Nnnöpe.
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
Ich glaube nicht. Oder Deutschunterrichtsamnesie wieder. Kann auch sein. Weite Teile meiner Schulzeit sind ein Meer aus weißem Nebel.
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
Ja. Ich glaue, als ich es las, war ich schon zu alt, um mich mit dem Protagonisten irgendwie zu identifizieren. Ein paar Sätze sind durchaus zitatwürdig und nett. Ansonsten ... ochja. Ist okay.
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
Nope. Aber Liste™.
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
Mir fällt grade auf, dass ich Thomas Mann sehr konsequent vermieden habe bislang. Ich konnte auch im wahren Leben noch nie irgendwas mit Menschen anfangen, die Thomas hießen. Ob es da einen Zusammenhang gibt? Hmmm.
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
Huh? Was?
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
Neeee. Neenee. Genug gehört, um es zu vermeiden.
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
Nope.
50. Der Schwarm, Frank Schätzing
Aber ja! Sehr geschwätzig, der Herr Schätzing, aber das Buch mag ich ganz gerne.
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
Titel schon mal gehört.
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
... welcher Band war das ... die ersten vier sind alle nett. *vagefuchtel*
53. Momo, Michael Ende
Jaaaaaaa! Gelieeeeebt!
54. Jahrestage, Uwe Johnson
Wott? Wer?
55. Traumfänger, Marlo Morgan
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich das Buch eventuell schon mal gelesen haben könnte. Dann wieder nicht. Hm.
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
Japp. Nicht schlecht. Aber das Gewese, das darum gemacht wird, verstehe ich nun auch wieder nicht.
57. Sakrileg, Dan Brown
Japp. Nett für zwischendurch.
58. Krabat, Otfried Preußler
Japp. Sehr gemocht.
Ich hatte wohl schon immer eine kleine Schwäche für Phantastisches. Momo, die unendliche Geschichte, Krabat ... da kommt das also her! Ha!
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
Natürlich! Astrid Lindgren ist ja wohl einer der großartigsten Menschen der Welt, da kann Mutter Teresa aber einpacken kann sie!
60. Wüstenblume, Waris Dirie
Gelesen. Natürlich auf den Effekt hin geschrieben, trotzdem ... jautsch.
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
Hm. Nee.
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
Titel kommt mir bekannt vor. Gelesen wohl eher nicht.
63. Mittsommermord, Henning Mankell
Ich und skandinavische Krimis ...
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
s.o.
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
Gelesen und für nett befunden.
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
Steht hier irgendwo herum, bin aber irgendwie nie in die Pötte gekommen. Na, demnächst. Liste™.
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
Nope. Glaube nicht.
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
Also nun wirklich nicht. Selbst ich habe Standards. Pfht.
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
Welcher Band ... ach, ihr wisst ja. Erste vier Bände schnieke, alles andere kenne ich nicht.
70. Tagebuch, Anne Frank
In der Schule mal gelesen. Ich glaube, ich war ergriffen. Lange her.
71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult
Nöpe. Erinnert mich von Titel her immer an Salzpeeling von dm, von daher konnte ich da nie mit dem nötigen, tiefsinnigen Ernst drangehen, den das Buch wohl fordert.
72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner
Vage sagt mir der Titel was. Aber nie gelesen.
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
Was? Wer? Wann? Hä?
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
Hie und da was von gehört, aber nie gelesen.
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
Aha. Nein.
76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
Jopp. Aber kein Vergleich zu Moers Stadt der träumenden Bücher. Haaaaaaach. Haaaaaach! Große Liebe.
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
Große, große Liebe. Grooooße Liebe. Auch wenn ich mit dem Titel manchmal durcheinander komme (mein Hirn, ne?). Lieeeebe.
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
Aha. Nein. Nie gelesen.
79. Winnetou, Karl May
Geliebt. Gelieeeebt! Und was habe ich im dritten Band geheult! Du meine Güte.
80. Désirée, Annemarie Selinko
Bittewer? Bittewas?
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
Steht hier herum. Ich muss es mal gelesen haben. Hm. Es geht um ... Afrika?
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
Irgendwann mal gelesen.
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
Nope.
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
Ogott! Tu's wech! Tu's wech! AAAAAAARGH! WEG! *zuck*
85. 1984, George Orwell
Jopp. Wenn ich mir die Gegenwart so angucke ... man könnte fast sagen, er hat da so ein bisschen eine Utopie geschrieben, auch wenn das nicht vorhatte. Hust.
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
Nein.
87. Paula, Isabel Allende
Nö.
88. Solange du da bist, Marc Levy
Nah.
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel
Nee.
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
Nein. (Hey, die letzten Bücher gingen ja schnell!
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
Naien.
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
Weeeeeer?
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
Da kenne ich zumindest den Titel.
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
Hä?
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
Nee. Ich hatte es immer eher mit Dostojewski.
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
Da isser ja! Buch toll. Geliebt. Überall mit hingeschleppt bis es zerfleddert war. Finde neuen Titel doof. „Verbrechen und Strafe“, was soll denn der Schlonz? Dagegen!
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
Jopp. Mochte ich.
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
Noch nicht, glaube ich. Oder es war das Buch von Tanja Kinkel, das ich auf Empfehlung anfing und dann nach ein paar Seiten wieder weglegte. Hmmmm.
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
Noepdinope.
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood
So ganz ausschließen kann ich es nicht, ich hatte mal eine Wood-Phase. Hm.
Na, einige kenne ich ja immerhin. Das passt schon so.
Dienstag, 2. Februar 2010
Jussi Adler-Olsen, Erbarmen

Was sagt Amazon?
Der Albtraum einer Frau.
Ein dämonischer Psychothriller.
Der erste Fall für Carl Mørck vom Sonderdezernat Q in Kopenhagen.
Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: »Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?«
Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten.
Wer sind die Täter?
Was wollen sie von dieser Frau?
Was sagt FrauKatz?
Der beste Bär von allen vermachte mir Erbarmen zu Weihnachten. Mein Verhältnis zu skandinavischen Autoren, die in den letzten Jahren in Form einer Krimiwelle über den deutschen Buchmarkt hereinbrachen, lässt sich in der Regel ziemlich umfassend mit folgendem Satz beschreiben:
„Herrje, ich kann nicht einschlafen. Hm. Ach, lese ich einfach ein paar Seiten dieses neuen Buches von Ölüf Smørgassbrødsøn, dann schlafe ich nach fünf Minuten tief und fest.“
Was, wie ich aus Erfahrung weiß, meistens damit zu tun hat, dass ich nur noch nicht die richtigen Bücher dieses Genres in den Fingern hatte. Aber würde dieses Buch die Kehrtwende bringen? Karl Mørck vom Sonderdezernat Q, das klang so ein bisschen nach Oberwachtmeister Gschaftlhuober, der in Röhrmoos den Fall der gestohlenen Gartenzwerge untersucht.
Boy, was I wrong!
Die Charaktere sind abseits der üblichen Cliché-Archetypen angesiedelt. Durchaus sympathisch, eckig und kantig, teilweise sogar irritierend. Mørcks syrischen
Oh, und der Plot! Eigentlich sollte ich neidisch sein, denn eine ähnliche Geschichte hatte ich mir auch schon mal ausgedacht. Na, nun, wenn ich meinen Pöppes nicht hochbekomme, dann tut es eben ein Skandinavier. Daran mag es liegen, dass ich schon relativ früh im Verlauf des Buches ziemlich sicher wusste, wer was warum tut. Manchmal ticken Menschen eben recht ähnlich.
Tat der Freude am Buch aber keinen Abbruch. Eigentlich wollte ich Abends nur mal eben reinlesen. Der Morgen dämmerte schon, als ich das Buch ausgelesen zurück auf den Nachttisch legte und meinen schlafenden Katzen folgendes Verdikt zukommen ließ: „WOW!“
Einziger Wermutstropfen: der nächste Band erscheint erst im September 2010. Kann der Herr Adler-Olsen nicht ein wenig schneller schreiben?
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Mittwoch, 13. Januar 2010
Zwischendrin ... zu sehen?
Die wunderbare Isabel Bogdan hat in ihrem Blog ... is a blog einen Hinweis auf einen kleinen Film gepostet, der wahrscheinlich nur in ebenso kleinen Programmkinos laufen wird.
Aber weil ich mit Dostojewskij ohnehin schon immer viel mehr anfangen konnte als mit seinen Landesgenossen entzückt er mich sehr. (Ich habe den vagen Verdacht, in diesen Satz müsste mindestens noch ein Komma hinein. Hätte ich bei Frau Mollenhauer in der dritten Klasse mal besser aufgepasst. Hmpf.)
DIE FRAU MIT DEN 5 ELEFANTEN
Ein Film von Vadim Jendreyko
Kinostart: 28. Januar 2010
Weiterführende Links bei ... is a blog.
Aber weil ich mit Dostojewskij ohnehin schon immer viel mehr anfangen konnte als mit seinen Landesgenossen entzückt er mich sehr. (Ich habe den vagen Verdacht, in diesen Satz müsste mindestens noch ein Komma hinein. Hätte ich bei Frau Mollenhauer in der dritten Klasse mal besser aufgepasst. Hmpf.)
DIE FRAU MIT DEN 5 ELEFANTEN
Ein Film von Vadim Jendreyko
Kinostart: 28. Januar 2010
Swetlana Geier ist die größte Übersetzerin russischer Literatur ins Deutsche und eine charismatische Gestalt. Unlängst hat die 85-jährige ihr Lebenswerk beendet, die Neuübersetzung der fünf großen Romane von Dostojewskij, die fünf Elefanten genannt.
Weiterführende Links bei ... is a blog.
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Donnerstag, 7. Januar 2010
Thomas Lehr, 42

„Eine spannende, hochintelligente Fantasie, geschrieben in einer poetischen Sprache, die ihresgleichen sucht.“ sagt Daniel Kehlmann.
„Eine kaltblütige Gesellschaftssatire.“ sagt die Brigitte.
„Ogottogott neee!“ sagt FrauKatz.
Der Plot an sich klingt hochinteressant und ist eigentlich genau mein Ding, wie man so schön sagt. Eine Besuchergruppe des CERN (da, wo der große Hadron-Collider steht, der bis jetzt noch immer kein weltverschlingendes schwarzes Loch produziert hat, der Versager!) tritt eines schönen Sommertages aus dem Aufzug und muss feststellen, dass die Zeit stillsteht. Sie selbst können sich bewegen, alle anderen scheinen erstarrt zu sein. So bewegen sie sich nun durch die erstillte Welt, versuchen ihren Zustand zu begreifen und vor allem irgendwie zu verarbeiten.
Normalerweise lege ich keine Bücher weg. Ich habe Cechovs Dame mit Hündchen durchgelesen. Effi Briest. Iphigenie auf Tauris.*
Aber nachdem sich „42“, was im Übrigen keine Anspielung auf den Anhalter sein soll, den soll Herr Lehr angeblich nicht mal kennen, drei Wochen lang wie Kaugummi hinzog und ich mich schon gar nicht mehr ins Bett traute, um den traditionellen 5 bis 500 Seiten vor dem Schlafengehen zu entgehen, sagte ich mir schließlich, dass ich vor diesem Buch kapituliere.
Wahrscheinlich bin ich einfach nur geistig zu träge und poetisch zu unempfindsam. Selbst in der heißesten Emozeit meiner Keiner-versteht-mich-Pubertät konnte ich schließlich mit Gedichten nichts anfangen. Ich werde das Buch demnächst einer blitzgescheiten Freundin mit einem Doktortitel in Physik geben. Vielleicht kann sie ja etwas in dem Buch entdecken, das sich mir leider entzieht.
Das helle Mittagslicht, das draußen weiterhin aufflammte, als explodiere Zeitbombe um Zeitbombe, lautlos und ohne Zäsur, war auf der Ebene Null zugleich dämmrig und präzise, sorgfältig kalkuliert wie auf einer Bühne, die Nacht zeigen sollte, aber auch die Details unserer Ankunft am kreisrunden blauen Feinrippteppichstrand der überdachten chronifizierten Küste.
So schwurbelt es sich Seite um Seite dahin, die Handlung muss man sich mit Elektronenmikroskop und Feinpinzette aus der Blumigkeit der Sprachpoesie heraussezieren. Die handelnden Personen bleiben blass und undefiniert, für mich weder un- noch sympathisch sondern, und das ist immer das Schlimmste, einfach uninteressant.
Nein. Kein Buch für mich. Schade.
_ _ _ _ _
*Gut, den Inhalt dieser Bücher habe ich dann schnell ver
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Sonntag, 30. August 2009
Hape Kerkeling, Ich bin dann mal weg
Wie alt ist dieses Buch eigentlich? Ein paar Jahre bestimmt. Ich erinnere mich noch einigermaßen gut an die Zeit, in der es auf den Markt kam und stehenden Fußes zum Bestseller avancierte. Ich glaube, es war kurz vor Weihnachten und es wurde verschenkt, als gäbe es keine iPods mehr auf dieser Welt.
Nun stehe ich solchen Promibüchern grundsätzlich sehr skeptisch gegenüber, da es sich oft entweder um von A bis Z ghostgewriteten Schund handelt, der schnell auf den Markt geschmissen wird, um auch von diesem Kuchen die Sahne abzulecken, oder aber um betuliche Machwerke selbstverliebter Egomanen, die allen Ernstes glauben, der Welt die Erleuchtung bringen zu können. *hust*GwynethPaltrow*hust*.
Hape Kerkeling ist mir, eher ein Sonderfall, unbekannterweise sehr sympathisch, allerdings habe ich aber komischerweise nie sonderlich viel von dem mitbekommen, was er so macht. Muss ja auch nicht. Dass er mal als Königin Beatrix unterwegs war weiß ich dank Youtube, und Horst Schlämmer ist ja nun auch in aller Munde.
Ich mag ihn, so vage und fusselig, wie man halt jemanden mag, der nur hin und wieder am äußersten Rand des eigenen Bewusstseinsradars auftaucht und in diesen Millisekunden einen durchaus netten Eindruck macht.
Ich ignorierte das Buch nun also die ganzen, langen Jahre, nicht aktiv, nein, nur, wie man etwas eben ignoriert, dass einen nicht betrifft. Bis zum Juni (oder war es Juli?) 2009. Da war ich in einer kleinen Buchhandlung meines kleinen Städtchens. Bei uns hatte grade ein Hugendubel (oder war's doch Thalia? So eine große Buchhandlungskette eben.) aufgemacht, was mich nicht uneingeschränkt mit Freude erfüllte. Mein erster Weg führte also in ebenjene kleine, inhabergeführte Buchhandlung, und ich kaufte ein paar Krimis. Und, weil es an der Kasse so schön in einem kleinen Stapel auslag, auch das Kerkeling-Buch. Nachdem der übertriebene Begeisterungssturm nun abgeflaut war, so sagte ich mir, könnte ich ja auch mal reingucken.
Nachdem über dieses Buch bestimmt schon hunderte flammender, mitreißender Rezensionen geschrieben wurden, werde ich nicht versuchen, da noch einen draufzusetzen. Ich mach's deswegen kurz: ich hab's gelesen und es hat mir gefallen. Egal, ob dem tatsächlich so ist, man nimmt es Hape einfach ab, dass er das Buch von vorne bis hinten selbst geschrieben hat, inklusive der ersten Holperseiten, bevor er seinen Tritt findet.
Er ist wunderbar ehrlich und gesteht, dass er zumeist einen großen Bogen um die refugios macht und lieber in kleinen Hotels unterkommt, sogar, dass er einige Streckenabschnitte mit dem Bus zurücklegt.
Das Buch ist ruhig, aber interessant geschrieben, sehr anschaulich, oft mit einem Quentchen Humor, ebenso oft mit einer aufrichtigen Ernsthaftigkeit. Die ganzen Menschen, die er auf dem Weg trifft, sind pointiert und liebevoll beschrieben, die ganzen teils aufregenden, erschöpfenden und erstaunlichen Erlebnisse. Man pilgert ein wenig mit, und auch wenn man die manchmal etwas esotherischen Erkenntnisse nicht zur Gänze begreifen kann, ein wenig versteht man sie doch.
Ein sehr schönes, sehr un-promihaftes Buch, das zu Recht den netten „Bestseller"-Aufkleber aufs Frontcover gebäppt bekam.
Und wenn ich jetzt noch die Textstelle finden würde, in der er der netten Anne mit den schlechten Erfahrungen das „Hömma, ich will nix von Dir, I'm gay!" an den Kopf wirft, woraufhin sie in schallendes Lachen ausbricht und sie fortan die besten Freunde sind, dann wäre ich richtig zufrieden.
Nun stehe ich solchen Promibüchern grundsätzlich sehr skeptisch gegenüber, da es sich oft entweder um von A bis Z ghostgewriteten Schund handelt, der schnell auf den Markt geschmissen wird, um auch von diesem Kuchen die Sahne abzulecken, oder aber um betuliche Machwerke selbstverliebter Egomanen, die allen Ernstes glauben, der Welt die Erleuchtung bringen zu können. *hust*GwynethPaltrow*hust*.
Hape Kerkeling ist mir, eher ein Sonderfall, unbekannterweise sehr sympathisch, allerdings habe ich aber komischerweise nie sonderlich viel von dem mitbekommen, was er so macht. Muss ja auch nicht. Dass er mal als Königin Beatrix unterwegs war weiß ich dank Youtube, und Horst Schlämmer ist ja nun auch in aller Munde.
Ich mag ihn, so vage und fusselig, wie man halt jemanden mag, der nur hin und wieder am äußersten Rand des eigenen Bewusstseinsradars auftaucht und in diesen Millisekunden einen durchaus netten Eindruck macht.
Ich ignorierte das Buch nun also die ganzen, langen Jahre, nicht aktiv, nein, nur, wie man etwas eben ignoriert, dass einen nicht betrifft. Bis zum Juni (oder war es Juli?) 2009. Da war ich in einer kleinen Buchhandlung meines kleinen Städtchens. Bei uns hatte grade ein Hugendubel (oder war's doch Thalia? So eine große Buchhandlungskette eben.) aufgemacht, was mich nicht uneingeschränkt mit Freude erfüllte. Mein erster Weg führte also in ebenjene kleine, inhabergeführte Buchhandlung, und ich kaufte ein paar Krimis. Und, weil es an der Kasse so schön in einem kleinen Stapel auslag, auch das Kerkeling-Buch. Nachdem der übertriebene Begeisterungssturm nun abgeflaut war, so sagte ich mir, könnte ich ja auch mal reingucken.
Nachdem über dieses Buch bestimmt schon hunderte flammender, mitreißender Rezensionen geschrieben wurden, werde ich nicht versuchen, da noch einen draufzusetzen. Ich mach's deswegen kurz: ich hab's gelesen und es hat mir gefallen. Egal, ob dem tatsächlich so ist, man nimmt es Hape einfach ab, dass er das Buch von vorne bis hinten selbst geschrieben hat, inklusive der ersten Holperseiten, bevor er seinen Tritt findet.
Er ist wunderbar ehrlich und gesteht, dass er zumeist einen großen Bogen um die refugios macht und lieber in kleinen Hotels unterkommt, sogar, dass er einige Streckenabschnitte mit dem Bus zurücklegt.
Das Buch ist ruhig, aber interessant geschrieben, sehr anschaulich, oft mit einem Quentchen Humor, ebenso oft mit einer aufrichtigen Ernsthaftigkeit. Die ganzen Menschen, die er auf dem Weg trifft, sind pointiert und liebevoll beschrieben, die ganzen teils aufregenden, erschöpfenden und erstaunlichen Erlebnisse. Man pilgert ein wenig mit, und auch wenn man die manchmal etwas esotherischen Erkenntnisse nicht zur Gänze begreifen kann, ein wenig versteht man sie doch.
Ein sehr schönes, sehr un-promihaftes Buch, das zu Recht den netten „Bestseller"-Aufkleber aufs Frontcover gebäppt bekam.
Und wenn ich jetzt noch die Textstelle finden würde, in der er der netten Anne mit den schlechten Erfahrungen das „Hömma, ich will nix von Dir, I'm gay!" an den Kopf wirft, woraufhin sie in schallendes Lachen ausbricht und sie fortan die besten Freunde sind, dann wäre ich richtig zufrieden.
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Samstag, 22. August 2009
Ariana Franklin, Die Totenleserin
Cambridge 1170. Ein kleiner Junge wird tot aufgefunden, angeblich von den Juden gekreuzigt. Als drei weitere Kinder sterben, droht ein Aufruhr. Heinrich II., König von England, muss den wahren Mörder finden und sendet nach einem Totenarzt.
Keiner ahnt, dass es sich dabei um eine junge Frau handelt, die beste ihres Fachs. Um in England ermitteln zu können, muss Adelia ihre wahre Identität verbergen. Mit ihren Fraugen stößt sie bei Stadtvätern wie Kirchenherren auf Misstrauen und Schweigen. Wem kann sie vertrauen?
Der Klappentext klingt, man kann es nicht anders sagen, sehr hebammig. Außerdem irritiert im ersten Moment die Mischung: Bones im Mittelalter?
Trotzdem scheint es sich mal wieder um einen Roman der üblichen Strickart zu handeln: junge, unglaublich begabte Frau, klüger und besser als alle anderen, kann, was kein anderer kann und ist letztendlich doch nur auf der Suche nach einem virilen Mann, der sie mal so richtig ... liebhat.
Ich hab's trotzdem gelesen und kann nun voller Überzeugung sagen: weit gefehlt! Vesuvia Adelia Rachel Ortese Aguilar ist kratzig, sehr überzeugt von ihren Fähigkeiten, sich ihrer Einschränkungen aufgrund ihrer Weiblichkeit grundsätzlich zwar bewußt, aber trotzdem kein passives Weibchen sondern richtig erfrischend respektlos, wie übrigens auch der ganze Stil des Buches. Die restlichen dramatis personae befinden sich auch erfreulich weit weg von den üblichen Clichés, erscheinen ungekünstelt und wirklich gut abgerundet. Sie sind eitel, verzweifelt, hilfreich, engagiert, borniert, verschlagen, beschränkt, scharfsinnig, ängstlich und manchmal sehr dum, kurz: menschlich.
Darüber hinaus kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Geschichte mit einem leicht ironischen Augenzwinkern geschrieben wurde, was ihrer beeindruckenden Eindringlichkeit aber keinen Abbruch tut.
Die Geschichte selbst ist dicht gestrickt, es passiert so einiges (ist ja immer wichtig, ne?) und sie kann, rein von den Sachverhalten her, mit modernen Thrillern, die in der Gegenwart spielen, leicht mithalten. Hollafuchs, da schlackern einem echt die Ohren! Sieht so aus, als wären schon im Mittelalter Menschen in die tieferen Abgründe des Seins hinabgestiegen. Da guck.
Hier ein kleiner Auszug aus dem Buch. Adelia besucht (rein aus Ermittlungsgründen natürlich) eine Feierlichkeit und ist schon leicht angetütert.
Das Auge einer gerösteten Rohrdommel, die ungeröstet im Schilf des Marschlandes, wo sie hingehörte, besser ausgesehen hätte, starrte Adelia vorwurfsvoll an.
Sie entschuldigte sich stumm bei ihr. Es tut mir leid. Es tut mir leid, dass sie dir Trüffel in den Hintern gestopft haben.
Ein tolles Buch!
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Sonntag, 16. August 2009
Dr. Oscar London, Kill as few patients as possible
Über das Blog des entzückenden Dr. Grumpy bin ich auf dieses Buch gekommen. Er bezeichnet es als seine Bibel und hält sich, weitestgehend, an die 56 Regeln darin.
56! Respekt, die meisten Mitteleuropäer sind mit 10 Geboten schon überfordert. An Halbgötter werden dahingehend wohl spezielle Anforderungen gestellt.
Nun zum Buch. Geschrieben wurde es 1987, ein bisschen überarbeitet 1997. So ganz taufrisch sind also weder Buch noch Autor, was den liebenswürdig verpackten Aussagen aber in der Regel keinen Abbruch tut.
Dr London stellt seine Regeln vor und untermauert sie jeweils mit einem kurzen Aufsatz darüber, warum es eine seiner Regeln ist und warum er sie für sinnvoll hält. Das macht er mit Ehrlichkeit, Humor und dem kleinen bisschen Hybris, ohne das man wohl nicht der weltbeste Doktor werden kann. ;-)
Regel 9, „Kill as few patients as possible", hört sich in meinen Laienohren schon mal sehr gut an, auch wenn ich mich vage frage, warum das nicht Regel #1 ist. Auch andere Regeln kann ich gut nachvollziehen, als da wären „Regel 3: If you can't save your patient's life, find someone who can", „Regel 13: If you make a mistake so horrible it is to die over, don't", „Regel 26: Don't try to feel a breast lump over the telephone" und „Regel 38: When she's absolutely, positively sure sie isn't pregnant, get a pregnancy test."
Einige der anderen („Be jewish", „Don't call me Doc" oder „Drive wooden stakes through the hearts of financial advisors") sind wohl eher persönlichen Erfahrungen und Ämpfindlichkeiten* geschuldet, tun dem Amüsement des Buches aber keinen Abbruch.
Als Zitat werde ich Regel 55 vorstellen, weil ich die Aussage darin sehr wichtig finde. Dass in Regel 55 auch eine Katze vorkommt, hat damit ü-ber-haupt nichts zu tun. Uh-uh.
Meine Meinung: ein schönes Buch, auch für Nichtmediziner.
_ _ _ _ _
* sic, da ein weatherwaxischer Oggismus. Oder ein Carrotismus. Oder beides. Auf jeden Fall sic, so there.
56! Respekt, die meisten Mitteleuropäer sind mit 10 Geboten schon überfordert. An Halbgötter werden dahingehend wohl spezielle Anforderungen gestellt.
Nun zum Buch. Geschrieben wurde es 1987, ein bisschen überarbeitet 1997. So ganz taufrisch sind also weder Buch noch Autor, was den liebenswürdig verpackten Aussagen aber in der Regel keinen Abbruch tut.
Dr London stellt seine Regeln vor und untermauert sie jeweils mit einem kurzen Aufsatz darüber, warum es eine seiner Regeln ist und warum er sie für sinnvoll hält. Das macht er mit Ehrlichkeit, Humor und dem kleinen bisschen Hybris, ohne das man wohl nicht der weltbeste Doktor werden kann. ;-)
Regel 9, „Kill as few patients as possible", hört sich in meinen Laienohren schon mal sehr gut an, auch wenn ich mich vage frage, warum das nicht Regel #1 ist. Auch andere Regeln kann ich gut nachvollziehen, als da wären „Regel 3: If you can't save your patient's life, find someone who can", „Regel 13: If you make a mistake so horrible it is to die over, don't", „Regel 26: Don't try to feel a breast lump over the telephone" und „Regel 38: When she's absolutely, positively sure sie isn't pregnant, get a pregnancy test."
Einige der anderen („Be jewish", „Don't call me Doc" oder „Drive wooden stakes through the hearts of financial advisors") sind wohl eher persönlichen Erfahrungen und Ämpfindlichkeiten* geschuldet, tun dem Amüsement des Buches aber keinen Abbruch.
Als Zitat werde ich Regel 55 vorstellen, weil ich die Aussage darin sehr wichtig finde. Dass in Regel 55 auch eine Katze vorkommt, hat damit ü-ber-haupt nichts zu tun. Uh-uh.
Rule 55
Ask your patient what's shaking down at work and what's cooking at home.
London's law: If a patient is miserable at work AND at home, he will come down with a major physical ailment.
This double-whammied patient is easy to diagnose: stroke, heart attack, peptic ulcer, to name a few classics.
London's first correlate: If a patient is miserable in just one place – at home or at work – he will bring in a list of symptoms as long as the table of contents in Cecil's Medicine, an no diagnosis will be up to the task. Only patially burned out, this patient is en route to a major physical ailment.
London's second correlate: If a person is content at work and at home, he will never darken a doctor's doorway.
With every patient I see, I try to find out what's shaking down at work and what's cooking at home.
Some years back, I treated an elderly White Russian who had served as a general in the Czar's Army ans was now trying to make it as a real estate broker in Nixon's America. Whenever he failed to make a sale, which was often, he had to restrain himself from taking down his jeweled sword from the wall behind his desk and running the client through. Boy, did he have symptoms! (A recurrent, stabbing pain in the abdomen, of course, was one.) Fortunately, he also had an excellent marriage.
His wife had been handmaiden to the Czarina, spoke five languages poetically, and had grown more beautiful with each decade. She could cook a bowl of pelmeni whose aroma caused everyone downwind to hum something from Rachmaninoff. Beleaguered at work, the General had formidable reinforcements at home.
One afternoon, his wife dragged the General – pale and groaning – into my office and demanded that he be hospitalized.
"How's business?" I asked.
"Never better," she said. "Last month he sold an apartment building for three hundred thousand dollars. He was the happiest man in the world. Now look at him. Doctor, put Gregor in the hospital."
"How are things at home?" I asked.
"Fine, wonderful. Doctor, put Gregor in the hospital."
Who was I to stand up to the Czarina's handmaiden? How could I, a retired Captain in the U.S. Army Medical Corps, refuse to hospitalize a stricken general? My only problem was that I couldn't come up with an admitting diagnosis. According to London's Secons Correlate, a man who was happy at home and at work had no business being dragged half-dead to my office.
When I asked the General to point where he hurt, he feebly passed his right hand over his entire body. Wherever I touched him, he groaned. My examination was otherwise completely negative.
Bowing to imperial pressure, I admitted the General with a diagnosis of pandynia (pain all over).
A week passed. Prodigious amounts of blood, urine, and barium were shunted about in a vain effort to make a diagnosis. The General refused to eat. Intravenous fluids kept him just viable enough to moan. He was dying before my eyes, and I didn't have a diagnosis. The only thing keeping him alive, I concluded, was my failure to find out what was wrong with him.
On the General's eighth day of hospitalization, his son-in-law Sergei accosted me after work in my office garage and swore me to secrecy. Russian intrigue! In a hoarse whisper, Sergei said, "Get the cat."
"You want me to get a CAT scan?" I asked, knowing too well how helpful a patient's relatives could be in leading an inept doctor to the correct diagnosis.
"Not a CAT scan," he said. "Sasha. Sasha the cat. Get rid of her."
It turned out the patient's wife had adopted a stray cat the month before and had fallen madly in love with it. [...] The General, accousted to his wife's undiluted affection, reportedly went berserk with jealousy. It was beneath his regal dignity – and contrary to his military ehtic – to admit that a cat without a pedigree was defeating him.
Recently triumphant at work, but acutely miserable at home, the General nondiagnostically fell apart. Had the bottom fallen out of the real estate market at the same time that Sasha invaded his home, he would, by London's Law, have gone on to suffer a conventional stroke, heart attack, or peptic ulcer. But a man dying from feline envy was beyond my diagnostic ken – or kennel; I should have called in a vet to the General's bedside.
With the diagnosis in the bag, I gave the wife a choice: her husband or the cat. After a shocking amount of soul-searching, she gave up the cat.
Over the wireless went the message: SASHA EVICTED. When the General received this eleventh-hour-bulletin, he sprang from his deathbed and marched home in triumph.
A week later, his wife was in my office with a list of symptoms as long as the Trans-Siberian Railway.
Meine Meinung: ein schönes Buch, auch für Nichtmediziner.
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* sic, da ein weatherwaxischer Oggismus. Oder ein Carrotismus. Oder beides. Auf jeden Fall sic, so there.
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