Weil er als Brom so schön sarkastet.
Weil er Eragon sowas von pwned.
Weil einfach.
„Versuch wenigstens, dich nicht selbst zu verletzen."
Das schönere Pferd hat er außerdem.
Hachja.
weil de gustibus non est disputandum
Alles wird gut, mein Kleiner, sagte Saphira zärtlich.
Eragon nahm im Geist Kontakt auf und besänftigte das Pferd.
Saphira sagte mit feierlicher Stimme: Du bist gewachsen.
Eragon schüttelte den Kopf. „Das erkläre ich Dir später."
'Irgendwie ist aus mir ein Zauberer oder Magier geworden.'
Als sie sich den kleinen Häusern näherten, sahen sie aus einem Dutzend Schornsteinen Rauch aufsteigen, aber die Straßen waren menschenleer. Eine ungewöhnliche Stille lag über den Dorf. In schweigender Übereinkunft hielten sie ein gutes Stück vor dem ersten Haus an. Eragon sagte unvermittelt: „Kein einziger bellender Hund."
'Was bedeutet unsere Existenz, wenn sie auf so grauenvolle Weise enden kann?'
„Die Ra'zac waren hier", sagte er langsam, „aber sie sind es nicht gewesen. Dies ist das Werk von Urgals; der Speer stammt von ihnen. Es war eine ganze Horde, bis zu hundert Mann. Das ist merkwürdig. Ich weiß nur von ganz wenigen Fällen, wo sie in so großer Zahl ..."
Stattdessen widmete er sich mit aller Kraft der Frage, wie er die Ra'zac töten sollte, wenn er sie erst einmal gefunden hatte. 'Ich werde meinen Bogen benutzen', beschloss er [...].
„Sie scheinen nach Yazuac gezogen zu sein", sagte Brom mit einem Anflug von Verblüffung.
„Brisingr!", schimpfte er verärgert und schlug den Flintstein erneut gegen die Zunderbüchse. Plötzlich loderten Flammen auf und er trat mit zufriedener Miene zurück.
Er drehte sich im Sattel um und rief gleichzeitig mit seiner Stimme und seinem Geist: „Saphira! Du musst landen!"
Broms Gesicht wurde aschfahl. Die beiden sahen, wie der Drache zur Erde hinabstieß. 'Sie wird es nicht schaffen!'
Bevor das Licht schwand, schlugen sie in einer Senke ihr Nachtlager auf. Zu erschöpft für einen Übungskampf, legten sie sich sofort schlafen.
'Ich werde diesen Ort wiedersehen', schwor sich Eragon, während er auf die Ruinen der Gebäude schaute. 'Dieses Exil wird nicht für immer sein. Eines Tages werde ich zurückkehren ...' Er straffte die Schultern und wandte sich entschlossen nach Süden, hin zu den fremdartigen, barbarischen Landen, die ihn dort erwarteten.
Diesmal war das Training kürzer als beim ersten Mal, dauerte jedoch lange genug, damit Eragon sich eine neue Sammlung blauer Flecken einhandeln konnte. Als der Übungskampf vorbei war, warf er seinen Stecken wütend zu Boden und verließ das Feuer, um seine Wunden zu lecken.
„Gute Arbeit", stellte Eragon mürrisch fest.
Eragon nickte und ging um das Feuer herum zu seinem Schlafplatz.
Ein quälender Seelenschmerz umfing Eragon, als er aufwachte.
'Damit kann ich nicht leben', stöhnte er innerlich.
Dann tu es nicht. Saphiras Worte hallten in seinem Kopf wider.
Der einzig wahre Ratgeber ist dein Herz. Nichts Geringeres als sein heißestes Begehren kann dir helfen.
Zweifel befielen [Eragon].
'Nichts ist gefährlicher als ein Gegner, der nichts mehr zu verlieren hat', sagte er sich. 'Und genau das ist aus mir geworden.'
„Willst du irgendwohin?"
Eragon fuhr herum. Brom funkelte ihn wütend an, eine hässliche Wunde seitlich am Kopf.
Eisiges Schweigen breitete sich über dem Lager aus.