Freitag, 1. April 2011

Die Nebel von Avalon XXXIII

Sagte nicht just jemand in den Kommentaren „Seit Gähne nicht mehr vorkommt, ist sie mir direkt sympathisch.“, ich meine mich zu erinnern.

Zack! Schon ist sie wieder da, hurra!

Das mit Gähne, das war ja so eine Sache. Gerade noch will sie Cousin Lende verwonnen, und als das nicht klappt, reitet sie los und ist von da an wie vom Erdboden verschluckt. Die Not-Nachfolgerin Vivianes weissagt noch sowas wie „Gähne liegt in den Armen eines Königs“ aber das nimmt ja keiner ernst, weil Visionen grundsätzlich immer sehr verquaste und undeutliche Angelegenheiten sind. Dabei hätten wir das durchaus wortwörtlich verstehen können, doch ich will nicht vorgreifen.

Wir treffen auf Gähne, als sie sich vor wenigen Minuten aus Caerleon verabschiedet hat. Keine Minute länger wollte sie dort verweilen und in Gefahr laufen, Lendenlot über den Weg zu ... ebendieses.

Sie hatte sich ihm in aller Aufrichtigkeit und in der alten Weise dargeboten, aber er wollte nichts anderes von ihr als kindische Spiele, die ihrer Weiblichkeit spotteten.


Gähne fühlt sich gekränkt und den ganzen Weg nach Avalon, da möchte sie nämlich hin, wälzt sie in Gedanken die Ereignisse hin und her. Ich erspare euch die fürchterliche Nabelschau. Sie kommt letztendlich und nach mehreren Seiten zu dem Ergebnis, dass alles passierte, wie es passierte, weil sie sich von der Göttin abgewandt hatte.

Ich würde dazu Frau Marion gerne mal befragen, inwiefern sie zwischen Gwünny und Gähne da einen Unterschied sieht. „Wähwähwäh, weil ich keine gute Christin war, straft mich Gott mit eine Fehlgeburt!“ vs. „Wähwähwäh, weil ich keine gute Göttinnenanhängerin war, straft mich Göttin mit einem unbefriedigenden Coitus!“

Wenn man jetzt davon absieht, dass sich die Christen für die Herren der Natur halten und die Göttinenjünger am anderen Spektrum der Verhaltensweisen für jeden Regenwurm, auf den sie treten, einen dreitägigen Gedenkgöttinendienst abhalten, dann treiben doch beide Religionen grundsätzlich das genau gleiche Affentheater. Mannmannmann.

Am Seeufer angekommen, es dämmert bereits, ist Gähne mittlerweile so von Zweifeln und schlechtem Gewissen zerfressen, dass sie es nicht fertig bringt, das Boot zu rufen, das sie nach Avalon tragen würde. Stattdessen packt sie ihr Pferd unter den Arm und möchte quasi durch die Hintertür nach Avalon, durch die Sümpfe.

Dort, ja, dort passiert es dann: sie biegt falsch ab und landet, wie dereinst schon einmal, als sie die Abtreibungskräuter sammelte, im Feenreich. Das ist ganz verzaubert, hat keinen Mond und keine Sterne und die Zeit läuft da ganz anders. Gähne isst was und tanzt und schläft und ist (drogen-)dösig. Selbst als sie irgendwann über die gebleichten Knochen ihres Pferdes stolpert kommt es ihr nicht komisch vor und sie ist nach wie vor irgendwie der Meinung, dass sie erst so ein paar Tägelchen da ist, hat ja alles keine Eile, die paar Tage, tralala.

Es gibt auch ganz formidable Arten, sich die Zeit zu vertreiben. Mit Elfenkönigen beispielsweise.

Dann kam er zu ihr. Sein dunkles Haar legte sich über ihre Haare. Sein Mund schmeckte suß nach Beeren und dem starken Getränk aus Heidekraut. Er entkleidete sie. [Anm. d. Katz: Na, das ist ja mal ein Satz voller rasender Romantik.] Sie hatte sich an die Kälte gewöhnt ... es machte ihr nichts aus, daß das Gras kalt war und daß sie nackt unter ihm lag. Sie beührte ihn. Sein Körper war warm, sein kräftiges Geschlecht war heiß und stark. [AdK: ... Kaffee?] Mit kraftvollen und leidenschaftlichen Händen öffnete er ihre Schenkel. Ihr Körper nahm ihn so hungrig in sich auf wie eine Jungfrau. Sie bewegte sich mit ihm und spürte das Hin und Her der pulsierenden Ströme der Erde ...


So verbringt Gähne ihre Tagewochenmonatejahre, bis eines Nachts ...

Eines Nachts fuhr sie erschrocken aus dem Schlaf. Von irgendwoher drang ein gewaltiger Schrei.

[...]

Ah ... der Pendragon hat Avalon verraten ... der Drache hat sich in die Lüfte gehoben und ist davongeflogen ...


Das rüttelt unsere ramdösige Heroine wieder soweit auf, dass sie ihre mittlerweile verschlissenen und ausgebleichten Klamotten zusammenrafft und schnell das Feenreich verlässt.

Draußen am See stünde ihr die Option wieder offen, erneut zu versuchen, nach Avalon zu kommen. Nur war ihr Aufenthalt bei den Feen (5 Jahre immerhin) nun nicht gerade eine Rehabilitierungsmaßnahme und so fühlt Gähne noch immer, dass sie unwürdig, unwürdig, unwürdig ist. Noch nicht einmal als unterste Putzfrau würde sie in Avalon wieder Aufnahme finden, ächz und klag und härm.

So macht sie sich lieber, abgerissen und nur mit dem, was sie am Leibe trägt, auf den Weg nach Caerleon. Sie verkriecht sich in den abgebrannten Hütten, mördert Hühner (was ich mißbillige), fragt sich, was denn mit dem Land passiert sein möge und schließlich trifft sie ... na?

Kevin. Mit Pferd. Der ist nämlich gerade auf dem Weg nach Camelot zu Artus, um ihm mal so richtig ins Gewissen zu reden, ob er es wirklich gut findet, wie er den Drachen und das alte Volk und Avalon so behandelt. Kevin erzählt Gähne so ziemlich alles, was in den letzten Jahren so passiert ist; unter anderem, dass Artus' Niederlegung des Drachenbanners darin mündete, dass einige Völker ihm die Gefolgschaft aufkündigten und nun selbst auf dem Rückweg nach Hause ein wenig brandschatzten. Artus selbst errang einen großen Sieg, wurde schwer verletzt, ist aber mittlerweile wieder genesen. *handwedel* Unwichtiges Zeug halt, zu unwichtig, viel zu unwichtig, um das im Buch zu beschreiben. Pfht.

Gähne möchte ja ohnehin zu Arti, mal Hallo sagen, ne, man hat sich ja lange nicht mehr gesehen, und so reisen sie und Kevin fortan zusammen. Die Nächte sind kalt, man muss sich wärmen, sie haben Sehks. Am nächsten Morgen hat Gähne noch eine Vision von Kevin, der verbrennt. Nun weiß sie aber nicht, ob sie die Feuersbrunst sah, die ihn damals entstellte oder ob das seine Zukunft und sein Schicksal sind. Wie das mit Visionen halt so ist, kennen wir ja schon.

Sie machen sich auf den Weg nach Camelot. Na, das wird was werden.

Donnerstag, 31. März 2011

facebook.com/Lesemiez

FrauKatz ist auf Facebook jetzt (NEU!! *blinkblink*) ganz einfach unter facebook.com/Lesemiez zu finden. „Lesemiez“ ist der sogenannte Nutzername, den man zur leichteren Auffindung beantragen kann.
Jubelet und singet, denn es war eine ganz schwierige Sache. Ganz schwierig.

[Eigentlich wollte ich als Usernamen FrauKatz, ne, aber den hatte sich schon so eine unverschämte Person gekrallt und bei Nutzernamen ist Facebook ja knallhart. Den darf man weder weitergeben noch ändern, wenn man sich vertippt hätte. Im Zweifelsfalle wäre ich dann gezwungen gewesen, als „Leisemiez“ durchs Facebook-Leben zu gehen. Pfhrt.]

„Aber“, so werdet ihr fragen, „was war daran denn so schwer? Man beantragt einen Nutzernamen und wenn der noch frei ist, bekommt man den. Ist doch ganz simpel.“

Ahahahahahahahah. Nein. Denn wir reden hier schließlich von Facebook.

Das (theoretische) Prozedere ist folgendermaßen: Man gibt an entsprechender Stelle eine Handynummer an. An die wird ein Freischaltcode geschickt. Den gibt man ein und darf sich einen Namen aussuchen.

Gucken wir uns nun die ernüchternde Realität an: FrauKatz gibt voller Urvertrauen in die Menschheit ihre Handynummer ein und wartet. Und wartet. Wartet. Wartet, wartet, wartet. Es passiert nichts. Die Facebook-Hilfe diesbezüglich ist keine.

FrauKatz denkt sich, sie probiert das doch mal mit ihrem anderen Handy aus, vielleicht klappt es ja da. Aber sie kann keine weitere Nummer eingeben, statt zur Nummerneingabe kommt sie nur noch zum Dialog „Bitte geben Sie den Code ein, den wir Ihnen zugeschickt haben“. Keine Möglichkeit, voller Enervierung auf einen „ICH HABE ABER KEINEN CODE BEKOMMEN! GRAH!“-Link zu klicken.

FrauKatz, von Natur aus ruhig, sanftmütig und geduldig, beschließt, erst einmal ein wenig zu warten bevor sie den Facebook-Gründer mit einem rostigen Löffel besucht.

Wochen später:
FrauKatz kann wieder eine Handynummer eingeben. Sie versucht es mit ihrem anderen Handy.
Und wartet.
Sie versucht es mit der Handynummer ihres Kollegen.
Und wartet.
Sie versucht es nochmal mit der ersten Handynummer.
Und wartet.

Nix.

Nach umpf Versuchen kommt eine Fehlermeldung, dass jetzt keine SMS mit dem Code mehr verschickt würden, weils ja wohl nicht geklappt hätte.

FrauKatz beißt in die Tischkante.

Allerdings befindet sich in dieser Fehlermeldung ein Link zu einem völlig neuen Bereich von Facebook, bei dem es um Facebook und SMS geht.

AHA!

Da sind die Handyserviceanbieter nach Ländern gelistet, bei denen das mit der Facebook-SMS funktioniert. Bei Indonesien beispielsweise sind so 8 Anbieter aufgeführt.

Für Deutschland?

O2

Nein, ich habe nichts vergessen. O2, das ist die Liste der Anbieter, mit denen das Facebook-SMS-System funktioniert.



Nicht, dass das irgendwo im Hilfebereich erwähnt wird, der sich mit „Ich wollte einen Nutzernamen beantragen, aber die SMS kommt nicht an“ beschäftigt. Neeneenee. Das wäre ja zu einfach.

Außerdem wird der tatsächlich hilfreiche Link erst eingeblendet, wenn man wegen der zu häufigen Handynummerneingabe mittlerweile schon wieder für die Eingabe gesperrt wird. Schon im Vorfeld einen Link zu setzen, warum es eventuell nicht funktionieren könnte, neeneenee. Das wäre ja zu einfach.

Also organisierte ich jemanden, der bei O2 ist, sich dazu bereit erklärte, FB seine Handynummer zu verraten und dann den Freischaltcode zu empfangen. Irgendwann dann mal, wenn die erneute Eingabe einer Handynummer wieder möglich wäre, ne, denn wir erinnern uns, im Moment geht mal wieder gar nichts.

Mein ewiger Dank daher an Frau Kalevala, die bei dieser Aktion begeistert mitmachte. Irgendwann gebe ich Dir einen Muffin aus, jawoll.

Tage später:
Die Eingabe funktioniert wieder. Frau Kalevala wird aufgeregt benachrichtigt. Sie schiebt die eigentlich momentan stillgelegte SIM-Karte ihres O2-Accounts in ihr Handy. Die Spannung steigt!

JA! JA! Eine SMS von Facebook! Es funktioniert, lobet alle Götter der Literatur!
Frau Kalevala schreibt mir eine Nachricht mit dem Code.

Ich gebe den Code ein. Facebook teilt mir strahlend mit, der eingegebene Code sei gültig und ich könne jetzt einen Nutzernamen anlegen. Mein Gott, eine solche Euphorie hat mich nicht mehr durchwallt, seit ich dem Flüff gleich im ersten Anlauf Sinn und Funktionsweise ihres Katzenkistchens erklären konnte.

Gut, eigentlich wollte ich „FrauKatz“ als Nutzernamen. Ging aber nicht, siehe oben. Doch was soll es, das Blog hier ist ohnehin das Lesemiez-Blog, „Lesemiez“ war noch frei, passt.

Mein ausgesprochener Dank geht an dieser Stelle nochmal an Frau Kalevala, die nicht nur mitmachte sondern auch auch noch die Mühe auf sich nahm, dafür die SIM-Karte zu wechseln, während sie zwecks Expedition in der fremden Ferne zwischen lauter seltsam sprechenden Menschen auf einem Eisberg sitzt. Ich bin dankbar und entzückt. :muffin:

Gut. Wieder was gelernt, soll ja dem Naturell des Menschen entsprechen, dass er immer nach neuen Erfahrungen und Erkenntnissen strebt.

*snort*

Dienstag, 29. März 2011

Die Nebel von Avalon XXXII

Die folgenden Besprechungen werde ich nun auch in einem vermutlich etwas knapperen Stil zusammenfassen, insofern ohnehin nur wieder die altbekannten Motive wiedergekäut werden. Sollte sich tatsächlich mal etwas Neues ergeben, werde ich natürlich ausführlich darauf herumreiten, äh, eingehen.

Im letzten Kapitel reiste Gwünny zu Iggy, die im Sterben lag, kurz vorher noch weissagte, dass Gwünny endlich mal wieder einen Artussohn trage und dann, sich im letzten Moment doch noch gotteslästerlicherweise zur Göttin bekennend, starb.

Pragmatisch, wie man damals offensichtlich war, wird Iggy gleich im Gemüsegarten des Klosters begraben. Gut, sie ist die Mutter des Großkönigs, herrscht über Tingeltangel, gehört zu den oberen Zwölfeinhalb von ganz Britannien und hat sich kürzlich von dem dämlichen Christengott abgewandt, aber das tut ja nichts zur Sache. Gemüsegarten im Kloster, basta!

Gwünny ist natürlich zutiefst betrübt, allerdings eher darüber, dass Iggy es wagte, den gütigen Christengott zu schmähen. Außerdem ist unser Rauschgoldengel auch schon damit beschäftigt, was das für sie bedeutet, wenn sie jetzt doch endlich mal für Nachwuchs sorgt. Das übliche Geseier mit der Platzangst und den betulich-beschränkten Christengedanken wird ebenfalls wieder abgespult. Anstrengend.

Dann erfahren wir so in einem Nebensatz, dass die Sachsen an der Südküste gelandet sind und mal ein bisschen Tod und Verderben durchs Land tragen. Ah, bah, wie unwichtig, wenn doch die Könichin jetzt endlich den heißersehnten Sohn trägt und sich um das Seelenheil des Volkes sorgt!

Recht schnell brechen Gwünny und ihre kleine Entourage nach Caerleon auf. Auf dem Weg dahin kommen sie durch ein verwüstetes Dorf. Einer der Ritter, Gimpet (oder so), erkennt sofort: das waren die Sachsen!

[Aside]
Woran erkenne die das eigentlich? Gut, es wird nicht viele marodierende Heeresscharen geben, die momentan durch Britannien ziehen, aber erst muss ein Ritter vom Pferde hüpfen, die rauchenden Trümmer untersuchen und dann gewichtig mitteilen, wer das jetzt war. Eigentlich würde doch ein Blick und gesunder Menschenverstand genügen, oder was meint ihr?
Hinterlassen die Sachsen Graffiti? „The Saxons were here, haha, hoho“? Verlieren die gewohnheitsmäßig sächsisch verzierten ... Krams? Ernsthaft, ich würde das gerne mal wissen.
[/Aside]

Nun will Gimpet Artus schnellstmöglich Bescheid sagen, dass die Sachsen ihr Unwesen treiben, allein, Gwünny stellt sich quer: sie könne ja wohl nicht schneller reiten, sie sei schließlich schwanger, so!
Aber nicht nur das, wenig später lässt sie auch noch die Sänfte rausholen. Die Frau weiß wirklich, wie man Prioritäten zu setzen hat.

Gimpet ist sauer, aber was will man machen.

Wenig später treffen sie auf Gawein, der durchs Land reitet und die artustreuen Ritter einsammelt; alldieweil Arti schon weiß, dass er unerzogenen Besuch hat. Gimpet würde am liebsten mit Gawein reiten, aber der meint, er müsse doch Gwünny begleiten, und da beneide ihn sicher keiner drum.

Hm. Plötzlich finde ich Gawein gar nicht mal so übel.

So schleichen Gwünny und Konsorten weiter nach Caerleon und Gwünny hat viiieeel Zeit, sich darüber zu bejammern, dass Artus ja kein echter Christ sei, weil er das unheilige Gewürm von Kelten ja nicht in die Hölle jage und bla und blubb. Überspringen wir das.

In Caerleon angekommen trifft die strahlende Königin erst einmal auf ein wildes Durcheinander und dann auf ihren riesigen und ungeschlachten „Bruder“ Menowin (oder so). Der behauptet von sich, der unehelich geborene Sohn des Leo zu sein, während Gwünny meint, das sei doch gar nicht wahr und ihr Vater habe Menowin nur aus Gutmütigkeit an seinen Hof gelassen und nicht, weil er tatsächlich sein Sohn sei.

Menowin wird daraufhin unleidlich und muss mit geballter Ritterkraft von Gimpet, Dings und Lendenlot vertrieben werden. Beim Abgang schwört er Rache für diese Behandlung und nur deswegen erwähne ich ihn so ausführlich; die Hoffnung, dass er Goldilocks später tatsächlich eines auswischt, ist erwacht. Kann ja wohl nicht sein, dass alle brav mit dem Schwanz wedeln, wenn sie Miss Christperfekt sehen und ihr diese ganzen heißen Winde, die in ihrem Hirn umgehen, durchgehen lassen. Pfht.

Der Hof rüstet sich darüber hinaus für die Reise nach Camelot; die meisten Leute und Möbel sind schon drüben oder auf dem Weg. Caerleon soll zu einem reinen Soldatenstützpunkt werden, solange die Sachsen herumhausen. Camelot ist darüber hinaus besser zu verteidigen als Caerleon und hat noch weitere Vorteile. Nur ein grenzdebiler Dum-Depp würde in Caerleon bleiben wollen.

... ja. Gwünny. Wer sonst? Sie will nicht schon wieder reisen, es könnte ihr schließlich ein Amboss auf den Kopf fallen, da draußen. Man weiß ja nie.

Aber zuerst unterhalten wir uns erneut über Hochzeiten und dass irgendein Marcus Gähne heiraten möchte, also würde, wenn denn irgendwer wüsste, wo sie ist. Gibt ja auch keine wichtigeren Themen, watt? Aber doch, ja! Schon nach drei, vier Absätzen wendet sich das Gespräch den Pferden und Reitern zu, die Lendenlot trainiert hat und die das Kernkapital der Artus'schen Armee darstellen.

Gwünny möchte mit der frohen Botschaft noch etwas warten, und so ahnt Artus nichts, als er gegen Abend mit ihr und seinen Rittern in der Halle herumsitzt und das weitere Vorgehen plant. Wie könnte es anders sein, Gwünny fühlt sich zutiefst betrübt darüber, dass ihr Gemahl wohl noch zu viele heidnische Neigungen zu haben scheint.

„Es gefällt mir nicht, daß wir und das Volk von Avalon zusammen kämpfen. In dieser Schlacht stellen sich gläubige Krieger, die Anhänger Christi, die Nachkommen Roms, den Heiden, die von unserem Gott nichts wissen wollen! Das Alte Volk gehört wie die Sachsen zu unseren Feinden. Und Britannien wird erst dann ein wahres christliches Reich sein, wenn dieses Volk ausgerottet oder in die Hügel geflohen ist und seine teuflischen Götter mit ihm! Und es gefällt mir nicht, Artus, daß Ihr ein heidnisches Banner zu Eurem Feldzeichen macht! Ohr solltet wie Leodegranz unter dem Kreuz kämpfen, damit wir Freund und Feind unterscheiden können!“

Lancelot sah sie entsetzt an: „Bin ich also euer Feind, Gwenhwyfar?“


Ja, dass die Lende ein direkter Nachkomme der teuflischen und verderbten Herrin vom See ist, das hat Gwünny wohl mal kurz vergessen. Außerdem ist er ja doch kürzlich so ein bisschen Christ geworden, also alles vergeben und vergessen.

Hm. Ich muss Frau Zimmer-Bradley still applaudieren, dochdoch.

Es gibt viele Buchcharaktere, die mich aufgrund ihrer schieren Blödheit in die Tischkante beißen lassen, aber schon lange keinen mehr, der mich gleichzeitig so wütend macht. Unter anderem, weil sich keiner der Schwachköpfe drumherum mal berufen fühlt, ihr den Kopf zurechtzusetzen! Da sagt sie quasi, Lendenlot und seine Familie mütterlicherseits gehören in die Hügel getrieben und am besten gleich abgemurkst und demnächst gibt's nach kurzer Wut bestimmt wieder Knutschiwutschi im Schatten. HIMMELARSCH! So blöd kann doch keiner sein, nicht mal die Männer in diesem Manifest der weiblichen Überlegenheit. Kann doch nicht sein! Himmel! ARGH! *zuck*

Aber gut. Machen wir weiter. Sowohl Artus als auch Lendenlot sind temporär etwas sauer. Immerhin.

Artus: „Na gut. Morgen reist Du eh nach Camelot, das besprechen wir dann später.“

Gwünny: „Nein, ich bleibe hier!“

Artus: „Was? Nein.“

Gwünny: „Doch!“

Artus: „Nein.“

Gwünny: „Doch!“

Artus: „Nein!“

Gwünny: „Doch! Weil ich nämlich schwanger bin, da hast Du's“

Frau Königin erwartet nun Freude, Hingabe und Entzücken, doch ach, sie wird enttäuscht.

Artus: „Boah. Das auch noch.“

Gwünny:

Lende: „Ähja, Gratulation. Aber ihr solltet doch nach Camelot.“

Lot: „Morgi ist noch bis spät in die Schwangerschaft geritten, das macht nix.“

So reden sie alle auf Gwünny ein.

Gwenhwyfar senkte den Kopf und kämpfte gegen die Tränen. 'Wieder einmal muß ich tun, was man mir befiehlt, ohne Rücksicht darauf, was ich will!' Jetzt stand sogar Lancelot auf der Seite der anderen, um sie zu überreden, das zu tun, was man ihr sagte.


Ja, Herzelein. Das kann aber durchaus auch daran liegen, dass Deine Entscheidungen und Wünsche vor Irrsinn und Azephalie strotzen. Und zwar dermaßen, dass ich die Leute in Deiner Umgebung mittlerweile schon fast dafür bewundere, dich noch nicht vom Kliff geschubst zu haben.

Kurz, sie jammert, nörgelt, quengelt und nervt weiter, bis Artus weichgeklopft ist und sie in Caerleon bleiben darf. Allerdings quasi eingeschlossen in einem kleinen Zimmerchen mit drei anderen Damen, denn der Rest der Burg wird, wie geplant, zum betriebsamen Soldatenstützpunkt, da kann man kein Dämeldämchen brauchen, das einem in Seidenpantöffelchen vor die Füße läuft.

So zieht sich die Zeit dahin, doch zum Glück findet Gwünny eine Beschäftigung. Sie webt ein neues Banner mit dem Zeichen des Kreuzes, damit Artus nicht mehr unter dem Drachen des Pendragons reisen muss! Nein, was für eine formidable Idee!

Ich nehme mal an, in einem Kopf, der statt Hirn nur Weihwasser beinhaltet, kann man eben nur ersoffene Schnapsideen finden.

Eines Tages kommt Taliesin vorbei.

[Gwünny] zögerte, ihn zu empfangen. War es richtig, daß der alte Heide und Teufelsanbeter in ihre Nähe kam, wenn sie Artus' Kind im Leib trug, der eines Tages König in einem christlichen Land sein würde?


Nein, um Gottes Willen. Bloß nicht. Gleich köpfen lassen, den alten Heiden.

Taliesin kommt, ist gütig und verständnisvoll, will Gwünny erklären, dass es letztendlich nur einen Gott gibt, der hin und wieder verschiedene Faschingsnasen zu tragen scheint, während Gwünny sich einfach nur beschränkt benimmt. Ich bin mir sicher, das können wir uns alle vorstellen. Ach, und die Sache mit „Frauen dürfen keine Musik machen“ wird auch noch aufbereitet. Wunderbar, das hatten wir doch schon so lange nicht mehr. Hurra!

*seufz*

Später kommt noch Kevin vorbei, will die Frauen eigentlich nur mit Musik erfreuen, aber Gwünny rutscht in einen religiösen Wahn, phantasiert, die tätowierten Schlangen auf seinen Handgelenken würden ihr Böses antun,

„Komm mir nicht zu nah!“ schrie sie mit erstickter Stimme. „Faß mich nicht an mit seinen teuflischen Schlangenhänden ... Heide, Höllensohn, dein sündiges Getier darf meinen Sohn nicht behexen!“


sie stürzt ... und verliert das Kind. Na bravo, das hast Du ja fein hinbekommen.

Netterweise lassen die Sachsen auf sich warten. Vermutlich errichten sie zwischendrin schon mal Maschendrahtzäune. (Mein Gott, war der jetzt schlecht.)
Gwünny kann sich wieder erholen und folgerichtig erkennen, dass die erneute Fehlgeburt eine Strafe Gottes dafür war, dass sie Artus nicht genug auf den rechten Weg zu scheuchen versuchte.

Ich drück's mal so aus: wenn man nur einen Hammer hat, dann sieht jedes Problem wie ein Nagel aus. Und wenn man eine Gwünny ist (ein Schicksal, davon bin ich mittlerweile überzeugt, schlimmer als der Tod), dann passt außer einer krampfigen Vorstellung von Gott und Religiosität eben nichts sonst zwischen die Ohrwaschel.

So bequengelt sie Artus erneut und das unglaubliche Weichei lässt sich tatsächlich dazu überreden, statt des Drachenbanners diese hellblaue Serviette mit dem Kreuz, die Gwünny gewebt hat, zu führen.

Auweia, auweia.

Zwischendrin schieben wir natürlich wieder eine Diskussion über Heiraten ein, klar. Jetzt soll Gähne den Sohn des Markus heiraten, der ein Vetter des Gorlois und ... *handwedel*

Die Reaktionen der Heerscharen auf den Bannerwechsel sind heftig. Ein großer Teil droht zu desertieren. Na, haste fein gemacht, Gwünny.

Artus redet sich auf die erregten Nachfragen heraus, er habe eben geschworen, er werde unter dem Banner Gottes reiten. Ja, toll, Hasepups, aber vor Jahren hast Du geschworen, Avalon immer zu achten. Gilt der Schwur nicht mehr, weil Dein kleiner Freund eine lautere Stimme hat? Ich beginne zu glauben, dass Du Gwünny verdient hast. Boah! Ich könnte mich aufregen!

Gut. Die Sache ist beschlossen, da nutzt kein Fragen und Argumentieren mehr. Verfolgen wir die Geschichte weiter und welchen Schaden das angerichtet hat.


... wen muss ich eigentlich bezahlen, damit er einen Amboss auf Gwünnys hohles Haupt wirft?

Montag, 28. März 2011

KatzQuiz und die Nebel

Da wären wir wieder.

Ich habe mir ja im Vorfeld schon so meine Gedanken darüber gemacht, ob ich überhaupt ein RL* will. Aber nee, wurde mir gesagt, das habe man heutzutage unbedingt zu haben. Ganz wichtig, und wenn ich schon keinen iPodpadphonemacgedöns hätte, dann müsse ich wenigstens ein RL haben, sonst sei ich gesellschaftlich ganz unten durch.

Und wenn es mich dann mit großen Augen angucke, dann würde ich wissen: es lohnt sich!

Najanun. Also habe ich mich für ein RL entschieden, und was ist? Was ist, frage ich euch? Irgendwo zwischen der zweiten Hebamme und Eragorn kam das "§$%&#*-RL in die Pubertät und ist seitdem nervend und zeitfressend und nervend und zeitfressend und erwähnte ich schon ... ja.

Mittlerweile sollten aber alle ihre Quizteilnahmebestätigung bekommen haben. :-D

So grob hatte ich angedacht dieses Wochenende die Auslosung zu machen, nachdem aber immer noch so ein paar Teilnahmen nachtröpfeln wird es wohl das nächste WoE werden. Das lässt mir auch Zeit, einen größeren Tupperpott zu organisieren, denn bis jetzt haben 96 Leser teilgenommen!
Ich bin echt baff. In größenwahnsinnigen Momenten hatte ich ja mit Erdrutsch-Zahlen von vielleicht 50 Teilnehmern gerechnet, aber jetzt sind wir ja schon fast dreistellig! Igks! Boah! Wow! HolladieWaldfee!

Ganz herzlich bedanken möchte ich mich auch für die Rückmeldungen zum Quiz. Es scheint ja gefallen zu haben und das freut mich über alle Maßen. Dankedankedanke! *strahl*

Kommen wir zu den Nebeln, an denen sich die Geister recht deutlich zu scheiden scheinen. Im Moment haben wir die Mitte noch nicht ganz erreicht; das Buch ist eben ein dicker Schinken, wenn auch die Schwelgerei in Redundanzien größeren Anteil daran hat. Das ist für die „Papa Schlumpf, sind wir bald dahaaaa?“-Leser natürlich eine weniger gute Nachricht.
Abbrechen möchte ich aber auch nicht. So ein windiges, uh, nebeliges Buch wird mich doch nicht kleinkriegen! Ha! Ho! Hu!

Bleibt also nur eine Beschleunigung. Von jetzt an (sprich, ab Morgen, denn da ist Dienstag) werde ich immer mehrere Kapitel in einem Beitrag zusammenfassen. Mal ehrlich, so oft wie sich die gleichen 5 Motive wiederholen ist das selbst für Nebelliebhaber eine gute Sache. So passiert vielleicht mal ein bisschen mehr in einem Beitrag. Hüst.

Soderla. Dann starten wir mal durch und immer dran denken: Die Antwort auf alle Fragen des Lebens ist nicht 42 sondern Sehks.

_ _ _ _ _
* RL = Real Life, echtes Leben, was sich so abspielt, wenn man rausgeht, in das Ding mit Bäumen und anderen Menschen drin. Urgh!

Freitag, 18. März 2011

KatzQuiz-Organisation

Erst einmal möchte ich mich von Herzen für die netten Rückmeldungen bedanken. Ich sorgte mich im Vorfeld ja schon ein wenig darum, ob es euch gefällt.
Also, danke.

So. Nachdem nun schon etliche () Einsendungen da sind, kommen wir zu ein bisschen Vorgehensweiseerklärung.

Jeder bekommt noch eine Empfangsbestätigung. Die wollte ich nicht automatisieren, ich mag's lieber persönlich. Heute Abend dann. :-)

Wer mitgemacht hat und in den nächsten Tagen keine Empfangsbestätigung bekommt, der meldet sich bitte bei mir. Technik ist eine tückische Trine.

Bezüglich Adresse: ihr könnt sie natürlich auch erst angeben, wenn ihr als Gewinner gezogen wurdet. Ich melde mich in diesem Fall ohnehin nochmal bei euch und erfrage eure Vorlieben und Wünsche. Statt der Adresse könnt ihr also auch erst mal Kommentare oder meinetwegen auch euer Lieblings-Shakespeare-Sonett reinschreiben. :-D

... so. Wenn mir noch was einfällt, editiere ich das hier hin. Bis dahin – keep calm and guess on. *wedel*

Das unglaubliche KatzQuiz!

Ryder Hook ist philosophisch, Griseldis ist nervig, der Krif-Mann ist farbenblind (limonengrün und purpur? Ernsthaft?).

KatzQuiz!

Es ist soweit! Das Wochenende steht vor der Tür und als Sahnehäubchen mit Kirsche auf der Vorfreude gibt es jetzt das

SUPERDUPERKATZQUIZ!

Zuerst ein paar Erklärungen, die hilfreich sein könnten. *räusper*


  • Das Quiz ist die Projektarbeit meines letztjährigen Kurses. Natürlich kann es nicht mit dem ganzen professionell erstellten Hochglanzschnickschnackkrams mithalten, den man im Internet so findet, aber nu. Es ist, wie es ist, sprach die Katz.

  • Das Quiz ist in vier Fragerunden aufgeteilt: Leicht, mittelschwer, schwer, sauschwer.
    Leicht hat insgesamt 21 Fragen, Mittelschwer ebenfalls 21. Schwer hat 13 und Sauschwer hat 7 Fragen.

    Nehmt euch also ein bisschen Zeit.

  • Die Frage steht unten (merkt der gewitzte Leser am Fragezeichen), die vier Antwortmöglichkeiten oben. Die/eine richtige Antwort bitte anklicken.
    (Ich dachte auch nicht, dass der Hinweis notwendig ist, aber ich habe mittlerweile einige andere Erfahungen gesammelt. Beispielsweise mit Menschen, die stundenlang vor einem Film mit einem Playbutton sitzen und darauf warten, dass er anfängt. Kein Scherz.)

  • Links unten sieht man das Buch, um das es bei der Frage gerade geht; um jede Unsicherheit auszuschließen.

  • Meistens ist eine Antwort richtig. Manchmal aber auch mehrere.

  • Bei einer falschen Antwort kommt der Fail-Bär, bei der richtigen der Cha-Cha-Pinguin. Ursprünglich wurden jeweils noch passende Soundbits abgespielt, aber die habe ich deaktiviert. Dankesbekundungen in die Kommentare bitte. :-D

  • Ganz lieb und nett von mir: man kann so viele falsche Antworten geben, wie man will, es macht nichts. So kann man sich auch durch die Fragen durchprobieren, die man nun wirklich nicht weiß.

    Die Möglichkeit, dass man nach beispielsweise fünf falschen Fragen wieder neu anfangen muss, ist zwar im Hintergrund vorhanden, aber ich habe sie doch nicht aktiviert. Grundsätzlich sollt ihr einfach Spaß an den Fragen haben und selbst die zu den Büchern, die ihr nicht mitverfolgt habt, beantworten können.
    Ich will hier schließlich keinen frustrieren. :-D

  • Ja, die Musik lässt sich ausschalten. Rechts unten auf den Hammer klicken, der kümmert sich dann darum.

  • Manchmal geben die Bildli drumherum einen Hinweis auf die richtige Antwort. Besonders bei Ryder Hook.

  • Am Ende kommt ein schicker Abspann und ein Kontaktformular. Das sogar funktioniert, ich bin hellauf begeistert. Benutzt möglichst das Kontaktformular, der geheime Codesatz ist eigentlich nur noch drin, weil ich einen Plan B haben wollte, falls irgendwas nicht funktioniert. (Wer sich jetzt fragt „Hä? Watt? Codesatz? Watt willse?“, der möge am Quiz teilnehmen; am Ende erklärt sich alles.)
    Und weil er die Testgruppe unheimlich erheiterte, warum auch immer. Ist einfach nur die reine, ungeschminkte Wahrheit, jawohl, so ist das!

    Wer den Satz einfach so weitergibt, wird mit Verachtung und Ächtung und Bespucken nicht unter zwei Jahren und drei Litern bestraft. Außerdem ist es äußerst verdächtig, wenn nach den ersten Tagen auf einmal die E-Mails mit dem Satz sprunghaft ansteigen, ne? *holzauge* ;-)




Zur Technik:


TechnikDas Ganze basiert auf Flash. Es kann sein, dass euer Browser dafür eine Aktualisierung des Flash-Plugins verlangt. Könnt ihr ruhig machen.

Manche Systeme machen so ein bisschen ein Affentheater um Flash, weil da ja Schadcode drin sein könnte und OMG und wollen Sie das wirklich anzeigen, ganz sicher und lasst uns alle eine Runde mit wedelnden Händen panisch im Kreise rennen.

Echt mal jetzt, selbst wenn es theoretisch möglich ist, ich würde es ums Verrecken nicht hinbekommen, sowas einzubauen. Ich bin ja schon froh, dass das alles so funktioniert wie es soll. Das File ist also sauber, keine Sorge.

Getestet habe ich es auf fünf verschiedenen Rechnern mit unterschiedlichsten Konfigurationen, darunter auch ein Mac. Hat überall funktioniert. Sollte bei euch trotzdem was haken, meldet euch. Das kriegen wir bestimmt hin. :-)


Die Gewinne

GewinneIch hatte ja schon so ein paar Ideen, was ich als Gewinn nehmen wollte. Aber dann dachte ich noch ein wenig weiter nach und hatte Visionen von „Ach Mensch, aber ich wollte das Fabergé-Ei!“ oder „Schade, ich hatte auf das Schloss am Comer See spekuliert“ oder „Aber ich habe doch gar keinen Platz für einen 5-Meter-LCD-Fernseher!“. Wie das halt immer so ist.

Außerdem befleißigen sich im Internet die meisten Leute ja einer gesunden Paranoia. E-Mail-Adresse ist eine Sache, das geht noch, aber Hausadresse ist ja nun eine ganz andere Hausnummer. Da könnte ich mir vorstellen, dass es viele abschreckt, weil sie nicht wissen, was ich mit den Adressen mache.
(Ich vergesse sie in der Sekunde, in der ich sie nicht mehr brauche, um Kekse und/oder andere Dinge zu verschicken und muss je!des! Mal neu nachfragen, wenn ich sie erneut brauchen sollte, weil ich die entsprechenden Mails verschussele oder lösche.)

Jedenfalls brauchte ich etwas, was nett ist und sich per E-Mail verschicken lässt.
Gutscheine! :-D

Ich tendiere stark zu Amazon-Gutscheinen, aber falls jemand einen anderen Lieblingsshop hat, der Gutscheine adressungebunden anbietet, dann geht das auch. Das klamüsern wir dann aus, wenn es soweit ist.

Gewinne
1. Platz: 50,- € (optional Leckerchen)
2. Platz: 30,- € (optional Leckerchen)
3. Platz: 20,- € (optional Leckerchen)

4., 5. und 6. Platz: Leckerchen, so sie denn wollen

Die Plätze 1 bis 6 haben also die Option, mir ihre Adresse freiwillig zu nennen und dann ein kleines, liebevoll gepacktes Leckerpäckle zu bekommen.

Verschickt werden die Gewinne demzufolge per E-Mail-Adresse und keiner, der nicht möchte, muss mir seine Hier-wohnt-mein-Haus-Adresse geben. Ha! Bin ich kluk oder was? *strahl*

Im Übrigen gehe ich davon aus, dass jeder nur einmal teilnimmt. Aber wir sind ja eine tolle Truppe, ich denke nicht, dass da jemand bei ist, der hier groß rumschummelt. :-D


Wie werden die Gewinner bestimmt?

GewinneAlle, die mir über das Kontaktformular eine E-Mail zukommen lassen, werden auf einen Zettel geschrieben, der wird zusammengefaltet und mit ein paar Katzenleckerlis in eine Tupperschüssel geworfen.

Dann werden die extrem unparteiischen Unparteiischen, Herr Pummelwurst und Das Flüff, abwechselnd die ersten sechs Plätze ziehen. Wenn ich es irgendwie koordiniert bekomme, mache ich Fotos davon.

Die Gewinner werden dann im Blog, also hier, bekannt gegeben. Wie lange ich das Quiz offen und laufen lasse, weiß ich noch nicht; das liegt an der Beteiligung. Hetzen müsst ihr euch aber nicht, es bleibt mindestens eine Woche offen.


So. Gute Güte, was für eine Masse an Text.


Achtung!
DAS KATZQUIZ IST AB *uhrguck* JETZT GESCHLOSSEN!


Ihr könnt es gerne nochmal einfach so durchspielen, aber teilnehmen ist nicht mehr. Ich hoffe, ihr hattet Spaß. :-D

Dann mal viel Spaß mit dem KatzQuiz! Auf zum Atem, äh, KatzQuiz!

Donnerstag, 17. März 2011

Zur Einstimmung (3)

Soderla. Jodelkarl kann Feuersteine schlagen, nach Meißen zu reiten ist das neue Schwarz und ein Vampir muss die Wunde aussaugen, die durch das Saugen eines anderen ... ich versteh's auch nicht.

Bezüglich Jodelkarl war ich ziemlich erstaunt darüber, dass „Spuren lesen“ dem Feuerstein so hartnäckig auf den Fersen blieb, aber soweit ich mich erinnere, habe ich in der Verkatzung auch die meisten Stellen gekürzt, bei denen es exzessiv um Jodelkarls Feuersteinschlagefähigkeiten und seine Expertise auf diesem Gebiet ging.

Ha! Letzte Runde! Morgen geht es dann mit dem echten und vielviel hinreißenderen Quiz in die Vollen!

schwere Einstimmungsfragen
Edit 9:25 Uhr: Es sind wirklich etwas kniffligere Fragen. Wenn eine Antwort also gar zu offensichtlich und einfach scheint, könnte sich da ein Haken verbergen.










Na? Schon ein wenig schwerer, oder?

Morgen dann die Auflösung und der Link zum Quiz! Ich bin schon richtig aufgeregt.

Mittwoch, 16. März 2011

Zur Einstimmung (2)

Soderla.

FrauKatz, c'est moi, fällt natürlich in die Opossum-Starre, auch wenn ich das Enten-Entsetzen sehr erheiternd finde. Die Zöllner tragen goldene Overalls (der vergleichsweise hohe Prozentsatz für die blauen Uniformen rührt wohl daher, dass sich niemand ernsthaft vorstellen wollte, wie Zöllner in offizieller Kleidung, die aus Knister-Knitter-Rettungsdecken gefertigt wurde, ihrer Arbeit nachgehen), weil bis ins 101te Jahrhundert wohl auch das letzte Fitzelchen Geschmack verloren gegangen ist und das gläserne Tor ist ein Wurmloch zwischen den Welten.

Dann steigern wir uns heute mal um eine Stufe:

Einstimmungsfragen mittelschwer





(Ich lese da oben übrigens immer „Nach Schafen schürfen“. Geht das noch jemandem so oder bin ich alleine seltsam?)




Immer noch ganz leicht, stimmt's? Auflösung und die letzte Runde Einstimmungsfragen dann morgen. :-D

Dienstag, 15. März 2011

Zur Einstimmung (1)

Ich habe das Quiz natürlich erst mal von einer wohlausgewählten Testgruppe überprüfen lassen. So ein Testlauf ist ja schließlich sehr wichtig, das lernt man schon im ersten Semester.

Er lief auch soweit sehr gut. Allerdings verdichteten sich die Hinweise darauf, dass es vielleicht so ein bisschen viele Fragen sind. So ein Üddelchen.
Zumindest wenn ich Hinweise wie „Hömma, das ist aber viel zu lang!“, „Nach drei Stunden habe ich dann abgebrochen, das hat mir zu lang gedauert.“, „Saaag mal, wie viele Hunderttausend Fragen haste da denn reingebaut??“ oder „Also in der Länge sollte man sich mal ein Wochenende nix vornehmen, ich sachs nur.“ richtig interpretiere. Hüstel.

Deswegen habe ich ordentlich gekürzt und derenthalben jetzt ein paar Fragen übrig. Und weil es bis zum Wochenende noch ein paar Tage sind, dachte ich, das passt doch. Ein paar Tage, ein paar Frage(n). So zur Einstimmung. Bis es dann Freitag mit dem echten Quiz losgeht. Zum Sport müsse man sich ja auch immer aufwärmen habe ich mir sagen lassen.

Also, wärmen wir mal unsere (organischen) Synapsen auf!

Einstimmungsfragen leicht









Die Auflösung gibt es morgen vor den neuen Fragen. :-D

Montag, 14. März 2011

Klicken! Lachen! Gewinnen!

Gewitzte Leser werden es gemerkt haben: ganz heimlich, still und leise fiel der Freitag unter den Tisch. Gefolgt von dieser und vielleicht/vermutlich auch nächster Woche. Geht leider nicht anders. Beruflich ist bei mir gerade einiges in Veränderung und auch, wenn ich mich auf die Neuerungen eigentlich freue, bringen sie doch eine Menge Arbeit und Tüddelskrams mit sich.

Und weil eine Pestbeule selten allein kommt, ist meine Gesundheit momentan auch mal wieder ziemlich in podice.
Röchel. [← akustische Untermalung zwecks Beweis]

Aber nun möchte ich ja nicht, dass ihr eine oder gar zwei Wochen so im Leerlauf herumhängt. Am Ende geht ihr aus lauter Langeweile noch draußen marodieren! Das kann ich nun wirklich nicht verantworten.

Deswegen habt ihr so bis Mitteende der Woche Zeit, meine ganzen Verkatzungen nochmal durchzulesen und euren Flashplayer zu aktualisieren.
Denn dann kommt das SuperDuperGrenzgeniale KatzQuiz!

... ja, auch zu Ryder Hook sind Fragen dabei.

Spiel, Spaß und zu gewinnen gibt es natürlich auch was! Also schnell nochmal das Blog durchlesen, damit ihr die Fragen auch beantworten könnt*. :-D


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* Wobei ich an dieser Stelle fieserweise nicht erwähne, dass man auch ganz gut durchkommt, wenn man die speziellen Verkatzungen nicht gelesen hat. Das würde ja die Spannung ruinieren.