Mittwoch, 15. Juli 2009

Eragon XIX – Offenbarung in Yazuac

Brom und Eragon reiten nun also weiterhin unverdrossen Richtung Yazuac. Nachdem ich mittlerweile den Film doch schon gesehen habe, zumindest bis zu der Stelle, an der er aufhört, sich zu lohnen*, sieht Brom für mich jetzt endgültig aus wie Jeremy Irons.

Haaach.

Eragon hofft, das Dorf noch rechtzeitig zu erreichen, das Wasser wird nämlich knapp, nachdem es jetzt nicht mehr verschwenderisch vom Himmel fällt. Brom ist eher weniger besorgt, man werde Yazuac (Anorak?) schon bald am Horizont sehen.

Tatsächlich.

Saphira wird weggeschickt, denn so ein Drache lässt sich halt doch nicht einfach mal so unterm Mantel verstecken oder nachvollziehbar erklären. Schwere Zeiten eben. Das Drachenmädel quengelt noch ein wenig, weil sie es satt habe, sich immer zu verstecken, aber Eragon verkündet, es gehe nun mal nicht anders, basta.

Gut, Drachen sicher aufgeräumt, Brom und Eragorn reiten weiter aufs Dorf zu.

Was dann passiert (oder nicht passier) ist etwas für Zikädsche:

Als sie sich den kleinen Häusern näherten, sahen sie aus einem Dutzend Schornsteinen Rauch aufsteigen, aber die Straßen waren menschenleer. Eine ungewöhnliche Stille lag über den Dorf. In schweigender Übereinkunft hielten sie ein gutes Stück vor dem ersten Haus an. Eragon sagte unvermittelt: „Kein einziger bellender Hund."



Zumindest dieses Cliché hat Herr Paolini meisterhaft umschifft: kein in der Ferne bellender Hund. Es besteht Hoffnung.

Hund hin oder her, die Stille ist verdächtig, da beißt die Maus keinen Faden ab. Eragorn und Brom (Hach! Jeremy!) sind alarmiert. Es wird kurz mal angedacht, das Dörfli zu umreiten, aber nicht nur das Wasser, auch die Vorräte gehen ebenfalls zur Neige. Man beschließt, vorsichtig zu sein und eventuelle Gegner, die eine Falle gestellt haben könnten, raffiniert auszutricksen: indem man nämmich nicht von vorne sondern von der Seite ins Dorf reitet! Nein! Raffiniert!



Ich höre Cäsar und Alexander den Großen über die Jahrhunderte hinweg lachen. Selbst Napoleon kichert grade.

Sei's wie's sei, sie reiten also seitlich schräg von links ins Dorf und stoßen da auch gleich auf einen Haufen malerisch herumliegender toter Leichen. Igks. Sieht so aus, als wäre unser Verdacht richtig gewesen: hier stimmt was nicht.

Eragon bekommt gleich mal wieder seinen Moralischen:

'Was bedeutet unsere Existenz, wenn sie auf so grauenvolle Weise enden kann?'

Ja. Das ist entweder pseudotiefsinniger Schlonz (bedeutet eine Existenz nur etwas, wenn sie auf schöne Weise endet?) oder zu hoch für mich.

Brom steigt ab und anaysiert die Lage.

„Die Ra'zac waren hier", sagte er langsam, „aber sie sind es nicht gewesen. Dies ist das Werk von Urgals; der Speer stammt von ihnen. Es war eine ganze Horde, bis zu hundert Mann. Das ist merkwürdig. Ich weiß nur von ganz wenigen Fällen, wo sie in so großer Zahl ..."


Dann entdeckt er einen Fußabdruck, der ihm sagt (wenn es die immer noch rauchenden Schornsteine schon nicht tun), dass das alles erst kürzlich passiert und die Urgals noch da sind. Whoopsie!

Er und Eragorn höppen schnell auf die Pferde und galoppieren mit Mopsgeschwindigkeit von dannen, doch kurz vor dem Dorfrand holt ein Urgal Eragorn vom Pferd. Brom wendet um zu helfen, wird aber gleich von einem zweiten Urgal in Anspruch genommen.

Es kommt zum Kampf. Man prügelt aufeinander ein, Eragorn fuchtelt mit dem Bogen herum und hat noch Zeit sich zu fragen, ob diese beiden denn die einzigen Urgals (Urkels? Steve Urkel?) seien, nachdem keine neuen nachkommen.

Brom wird am Arm getroffen, es sieht finster aus. Die Urgals stoßen ein Triumphgeheul aus, doch sie haben nicht mit Eragorns Heldenhaftigkeit gerechnet. Der brüllt nämlich auch und stürmt auf die fiesen Fiecher los. Es geht ein bisschen hin und her, während unser Held sich in den selbstgerechten Zorn des Retters der Unschuldigen hineinsteigert. Dieser Zorn lässt eine brennende, unbändige Kraft in sein Herz strömen. Er stellt sich kerzengrade hin, zieht ohne jede Furcht seinen Bogen und schießt den Pfeil mit der lodernden Kraft und den Worten „Brisingr!" ab.

Ja, wenn ich das Wort „Brisingr" nur als Schimpfwort kenne, das mein alter Mentor beim Feuermachen mal vor sich hingemurmelt hat, würde ich das auch einfach mal so verwenden.

Was dann passiert, lässt sich schön mit dem vergleichen, was der Zauber „Feinde explodiert!" in Oblivion tut. Nur noch mit Druckwelle, des Effekts wegen. Die Urkels sind sofort hinüber und Erag-Ron steht schnaufend an eine Hauswand gelehnt da und betrachtet sein Gateway Iglesias auf der Handfläche, das hell leuchtet.

Dann geben seine Knie nach und er schlumpt zu Boden.
_ _ _ _ _
*OMG Fast-Spoiler!

Montag, 13. Juli 2009

Eragon XVIII – Donner und Blitz

Der Morgen darauf sieht einen grummeligen Eragorn sich erheben, dem vom Vorabendkampf mit Brom noch alle Knochen schmerzen.

Stattdessen widmete er sich mit aller Kraft der Frage, wie er die Ra'zac töten sollte, wenn er sie erst einmal gefunden hatte. 'Ich werde meinen Bogen benutzen', beschloss er [...].

Ganz wichtiger Gedankengang. Nicht, dass man denn auf einmal den Zickzack gegenübersteht und aus lauter Überraschung nicht weiß, wie man sie jetzt töten soll. Stein, Schere, Bogen, Fingernägel? Nein, das muss vorher geplant sein. Weise.

Sie reiten weiter und am Beginn einer Ebene teilt sich der Weg. Sie suchen ein wenig nach Spuren und finden sie schließlich auf dem Weg, der ins Grasland führt.

„Sie scheinen nach Yazuac gezogen zu sein", sagte Brom mit einem Anflug von Verblüffung.

Ja? Na, mir soll's recht sein. Kleines Dorf am Ninor-Strom. Aha. Auf geht's.

Am Abend versucht Eragorn vergeblich, ein Feuer zu entfachen. Stoisch in sich ruhend wie er nun mal ist schmeißt er das Gelump dann irgendwann Brom vor die Füße und quengelt, er könne damit kein Feuer anmachen, hmpf!

Brom versucht es auch ein paar Mal, hat anfangs aber ebensowenig Erfolg wie sein Schützling.

„Brisingr!", schimpfte er verärgert und schlug den Flintstein erneut gegen die Zunderbüchse. Plötzlich loderten Flammen auf und er trat mit zufriedener Miene zurück.

Wow. Sehr subtil.

Man kämpft einen weiteren Abend mit Holzschwertern gegeneinander, dann gibt's Abendessen und danach gehen alle ins Bettchen.

... und das Kapitel ist noch nicht zu Ende!

Wie jetzt? Ich bin verwirrt.

Doch tatsächlich, es geht weiter, und zwar mit dem nächsten Morgen. Eragon sind vom ständigen Herumgewinde des Windes die Lippen aufgesprungen und überhaupt ist der Tag eine einzige Mühlsal.

Sprung zum dritten Tag, an dem Eragorn gradezu in Hochstimmung aufwacht. Der Wind hat auch aufgehört zu winden und überhaupt könnte alles wunderbar sein, würden da am Horizont nicht dunkle Gewitterwolken herumdräuen. Brom meint, dass sie auch gleich mittenrein reiten könnten, abbekommen würden sie ohnehin etwas. Also reiten unsere Helden munter mitten ins Gewitter hinein und grade, als das Unwetter loslegt, kommt Eragorn ein schrecklicher Gedanke.

Er drehte sich im Sattel um und rief gleichzeitig mit seiner Stimme und seinem Geist: „Saphira! Du musst landen!"
Broms Gesicht wurde aschfahl. Die beiden sahen, wie der Drache zur Erde hinabstieß. 'Sie wird es nicht schaffen!'


O rly?

Jetzt mal ernsthaft. Drama und Action in allen Ehren, aber ... wie bitte? Der Drache, der immerhin hoch über den Reitern herumkariolt, ist so blöd nicht zu merken oder zu wissen, dass ein Gewitter aufzieht und er da nicht herumfliegen sollte? Der braucht erst die Warnung seines halbgaren Reiters vom Boden, um das zu schnallen?

Ist das jetzt krampfhaft auf Teufel komm raus konstruiert oder ist das jetzt ... krampfhaft auf Teufel komm raus konstruiert?

Saphira schafft es jedenfalls graaade noch rechtzeitig zur Erde (jaja, Augen zu und iPod auf den Ohren ist eine gefährliche Kombination, da merkt man nicht einmal, dass man grade in einen Sturm fliegt), wird dort aber aufgrund ihrer Flügel, in denen sich der Wind fängt, herumgeweht.

Weil man so Flügel ja auch nicht anlegen kann.

Eragon kommt angerannt und will ihr helfen, indem er den einen Flügel runterdrückt.
!

Klar, wenn sie selbst es nicht schafft, dann ein winziger, 15-jähriger Mensch. Klar doch. Heldenhaftigkeit muss schwerer wiegen, als ich dachte.

Sie werden dann noch dramatisch hin- und hergewirbelt, bis man sich irgendwie zurechttüddelt. Brom kommt dann auch noch angeritten und macht Bestandsaufnahme. Keiner verletzt, wunderbar.

Man setzt sich unter einen Farnwedel* und lässt sich mit eiskaltem Regen durchnässen. Gegen Abend klart das Wetter dann wieder auf, die Welt erscheint frisch und neu und Saphira wälzt sich erst mal im Gras und brüllt aus lauter Haschmich ein wenig herum, was die Pferde erschreckt.

Hat selbst ein Gemüt wie ein Brauereipferd, die Gute, deucht mir. Grade noch fast vom Winde verweht und schon wälzen wir uns voller Lebenslust durchs Gras.

Bevor das Licht schwand, schlugen sie in einer Senke ihr Nachtlager auf. Zu erschöpft für einen Übungskampf, legten sie sich sofort schlafen.



_ _ _ _ _
*Ja, nun, nicht wirklich. Aber es wäre doch schön.

Freitag, 10. Juli 2009

Eragon XVII – Therinsford

Am nächsten Morgen ist es grau und bewölkt und ein Wind windet über die Lichtung. Also ein Wetter, wie es momentan in Unterfranken herrscht. Im Juli! Bah!

Eragon sattelt Saphira und schnallt sein neues Schwert auch gleich auf ihr fest. In seinen Händen wäre es ohnehin nicht mehr als eine Keule, wie er in einem wachen Moment der Selbsterkenntnis erkennt.

Auf dem Weg den Rad'kap (Danke, Alca :-D) hinterher kommen sie wieder am Hof, respektive dessen Überresten vorbei.

'Ich werde diesen Ort wiedersehen', schwor sich Eragon, während er auf die Ruinen der Gebäude schaute. 'Dieses Exil wird nicht für immer sein. Eines Tages werde ich zurückkehren ...' Er straffte die Schultern und wandte sich entschlossen nach Süden, hin zu den fremdartigen, barbarischen Landen, die ihn dort erwarteten.

Die ohne Zweifel einen Mann aus ihm machen werden, bevor er nach vielen Abenteuern zum Hof zurückkehrt, ihn wieder aufbaut und fortan in Frieden dort lebt.

The End.



Aber erst einmal folgen sie den Spuren der Zic'Zac im Schnee, die nach gut einer Woche immer noch zu sehen sind. Wow. Praktisch, trotz Wind und Wetter.

Um sich die Zeit zu vertreiben, unterhalten sich Eragon und Brom ein wenig. Eragon möchte wissen, was Drachen eigentlich so können, Brom hätte doch gemeint, er wisse einiges über ihre Fähigkeiten.

Brom meint, dass Drachen grundsätzlich müsteriöse (Ha!) Geschöpfe seien und erzählt Eragon erst einmal alles darüber, wie Drachen sich fortpflanzen.

... äh.



Jedenfalls können Drachen sofort schlüpfen oder eben erst nach Jahren, je nach Umständen.
(Ich sehe schon, dass es in diesem Fall sehr hilfreich ist, dass Drachen Eier legen. „Na, Frau Drache, wie lange sind sie denn schon tragend?" – „Zwei Jahre." – „Oha!")

Früher ging das rein nach Nahrung, später reagierten die Drachen auch darauf, ob der für sie passende Mensch grade in der Gegend war oder nicht.
Dann geht es darum, was Drachen so fressen, wie man ihre Schuppen und Klauen pflegt, wie man auf Drachen sitzt, wenn sie angreifen, und pliplaplupp. So verfliegt der Tag, der Abend naht und Eragon möchte dann gerne noch wissen, wem denn sein Schwert vorher gehört habe. Brom-borium will es ihm aber nicht sagen und verrät nur, dass es ein großer Krieger gewesen sei.

Später am Abend, so gemütlich vor dem Feuer, schmeißt Brom unserem Heldchen einen Stecken an den Kopf und bellt ihm zu, er solle sich verteidigen. Ah! Kommen wir nun endlich zur Ausbildung unseres Helden in Ausbildung?

Sie kämpfen so vor sich hin und Eragorn stellt sich erst mal recht tappich an. Logisch, alles andere wäre ja nun wirklich viel zu Gary Stu. Nach einiger Zeit darf er dann völlig fertig ins Bett wanken und schläft trotz etlicher Blessuren auf der Stelle ein.

Am nächsten Tag ist Eragorn lädiert und wortkarg. Er und Brom reisen weiter und schon bald kommen sie nach Therinsford. Dort kaufen sie sich zwei Pferde, Schneefeuer (!) für Brom und Cadoc für Eragon. Zufällig kann Eragorn schon den Geist seines Pferdes berühren, was Brom zur Bemerkung veranlasst, dass das äußerst ungewöhnlich sei und Drachenreiter normalerweise laaaange, jaaaaahrelang üben müssten, um das zu vollbringen.

Jaja, unser Eragon, der ist eben begabt, ne?

Sie bringen noch in Erfahrung, in welche Richtung die Zack'zack geritten sind, schwingen sich dann selbst auf ihre neuen Pferde und folgen den miesen Meuchlern durch eine wilde und schöne Landschaft.

Am Abend geht's dann, zu Eragorns Verdruss, weiter mit dem Schwertk(r)ampftraining.

Diesmal war das Training kürzer als beim ersten Mal, dauerte jedoch lange genug, damit Eragon sich eine neue Sammlung blauer Flecken einhandeln konnte. Als der Übungskampf vorbei war, warf er seinen Stecken wütend zu Boden und verließ das Feuer, um seine Wunden zu lecken.


Ich hoffe, das war jetzt nur eine gefühlt etwas deplatzierte Metapher.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Umfrage

... weil ich da so einen Verdacht habe.

Eragon XVI – Ein Sattel für Saphira

Am nächsten Morgen erinnert sich Eragorn gleich nach dem Aufwachen daran, dass Garrow tot und er selbst jetzt ganz alleine auf der Welt ist und läuft in Augenhöhe ein wenig aus. Dann steht er auf und geht zu Brom, der grade Frühstück macht.

Gesättigt breitet er das gestohlene Leder auf dem Boden aus. Als Brom erfährt, dass Eragorn daraus einen Sattel für Saphira machen möchte (Hey! Bezug zur Überschrift! ), glänzt der Geschichtenerzähler mit überraschend detailiertem Wissen darüber, welche Art von Sättel die Drachen damals so trugen.

Anstatt zu fragen, woher er das weiß, bittet Eragorn darum, dass Brom ihm dann doch den Sattel anfertigen möge.

Was der dann den ganzen Tag lang tut.

Am Abend ist Anprobe. Noch ein paar kleine Anpassungen hier und da et voilà, Saphira ist besattelt.

„Gute Arbeit", stellte Eragon mürrisch fest.

Joah. Wenn jemand sich einen ganzen Tag reinhängt, um meinem Drachen einen Sattel zu basteln, damit ich mir nicht ständig die Schenkel aufschubbere, wäre ich auch mürrisch.



Ausprobieren will er den Sattel in der Dunkelheit nicht, außerdem ist Abendessenzeit.

B: Ja, ehm, und es tut mir leid, was da so mit Deiner Familie passiert ist, ne?
E: *schweig*
B: Wir brauchen Pferde.
E: Nö, ich hab' Saphira.
B: Die ist zu jung, um uns beide zu tragen, und außerdem isses sicherer, wenn wir beide reiten.
E: Ah. Aber Du zahlst.
B: Mirwegen. Und bedenke Du, dass die Raz'zac Schergen des Königs sind.
E: *beeindruckt*
B: Aber nun ist es spät. Gehen wir schlafen.

Eragon nickte und ging um das Feuer herum zu seinem Schlafplatz.


... ich sollte anfangen die Kapitel zu zählen, die nicht damit enden (oder anfangen), dass Eragon schläft und/oder bewusstlos ist.

Dienstag, 7. Juli 2009

Eragon XV – Des Reiters Klinge

Okay. Elveny hat gemeckert, das letzte Kapitel wäre zu kurz und sie wolle noch eines.

Aaaaaauuuuusnahmsweise! :fingerwackel:

Ein quälender Seelenschmerz umfing Eragon, als er aufwachte.


Die einen nennen es quälenden Seelenschmerz, die anderen Selbstmitleid. An Garrow wird kein weiterer Gedanke verschwendet, nur daran, dass ihm, Eragon, ja alles genommen wurde und er jetzt fürchterbar zu leiden hat.

'Damit kann ich nicht leben', stöhnte er innerlich.
Dann tu es nicht. Saphiras Worte hallten in seinem Kopf wider.

So grade im Moment mag ich den Drachen auf einmal doch ganz gerne.

Eragorn lammertiert (jammern und lamentieren endlich vereint) noch ein wenig herum und bekommt auf sein Genöle, was er denn jetzt tun solle, folgenden guten Rat von Saphira:

Der einzig wahre Ratgeber ist dein Herz. Nichts Geringeres als sein heißestes Begehren kann dir helfen.

Oookay. Wenn also ich mal in Schwierigkeiten gerate, muss ich einfach S. B. anrufen, damit er rüberkommt und mir hilft? Gut zu wissen.

*räusper*

Doch Eragon hat nun mal mit S. B. nichts am Hut (sein Verlust, pfht!), ihn treibt es eher der Rache zu. Die Fremden zu verfolgen und auszumerzen vom Angesicht der Erde, ja, das ist, wonach ihm gelüstet.

Allein, dazu müsste er ja das Palancar-Tal verlassen.

E: Igks! Mag nicht!
S: Aber es ist Deine Pflicht, den Onkel zu rächen!
E: Scheißegal, ich gehe nicht weg aus Carvahall! Und weil sich das reimt ist es gut und wahr, so!
S: Und wenn jetzt alle wegen der Spuren im Schnee nach mir suchen, Holzkopf?
E: Bin ich überhaupt stark genug? Können wir den Fremden nicht einfach eine Einladung schicken, damit sie zurückkommen?
S: Oh, get real! Außerdem hast Du ja noch mich.

Zweifel befielen [Eragon].

Das erheitert mich jetzt definitiv mehr als es sollte.

Man diskutiert das noch ein bisschen hin und her, und dann fühlt Eragorn sich mental bereit. Praktischerweise sind gleichzeitig auch alle körperlichen Maladien von ihm abgefallen.

'Nichts ist gefährlicher als ein Gegner, der nichts mehr zu verlieren hat', sagte er sich. 'Und genau das ist aus mir geworden.'

Uhhhh, Angst. Roar!

Er schleicht nach unten. Dort wird soeben entschieden, dass er bei Horstforst und seiner Frau bleiben dürfe, der arme Junge. Dann aber hört Eragorn, wie Horst Zweifel darüber anmeldet, ob der arme Junge wirklich alles gesagt habe, was er wisse. Da gäbe es doch Seltsamheiten in seiner Geschichte und er werde ihn doch nochmal befragen.

Eragon denkt sich, dass es nun doch wirklich genau die richtige Zeit wäre zu gehen und schleicht sich nach draußen. Dort klaut borgt er sich bei der Gerberei ein paar Rinderhäute für einen Saphira-Sattel und versteckt die erstmal in einem dorfnahen Hain. Schließlich hat er immer noch Aua vom letzten Ritt und ganz doof isser ja nun auch nicht. Bliebe noch die Frage nach Proviant und von wem er sich den stehlen leihen soll. Sloan natürlich, der hat es nicht anders gewollt, der Verräter. Gedacht, getan.

Zurück im Hain will er die Häute aus dem Versteck ziehen und stellt fest: die sind irgendwie nicht mehr da.

„Willst du irgendwohin?"
Eragon fuhr herum. Brom funkelte ihn wütend an, eine hässliche Wunde seitlich am Kopf.

Eragorn versucht noch ziemlich stümperhaft, sich rauszureden, aber Brom weiß alles. Wozu er die Häute braucht, dass er einen Drachen hat, dass das Mal in der Hand Gedwey Ignasia heißt, alles eben.

Eragorn ist erst mal damit beschäftigt, sich zu fragen, wie Brom das alles herausgefunden haben könnte.
Jaaaa, wieeeeee nur?

Die zur Hilfe gerufene Saphira weigert sich auch, Eragon zu holen und mit ihm zu verschwinden. Brom hätte mit ihr gesprochen und sie würde warten, bis die beiden sich geeinigt haben.

E: Wieso kann Brom mit Spahira sprechen?

Jaaaa, Wieeeeesoooo nur?

Letztendlich erzählt unser Superhirn dem überraschend informierten Brom dann doch, dass er die Fremden zum Behufe ihres Ablebens zu verfolgen gedenkt.

B: Aha. Große Aufgabe. Ich komm' mal mit.
E: Ich kann das alleine! Aber wenn Du unbedingt willst ...
B: Dann los.

Bei Garrows Hof(überresten) murmelt Brom dann irgendwas in Richtung „Jetzt geht das also wieder los" und wird dann formell Saphira vorgestellt. Eragon klaubt noch ein paar Sachen aus den Trümmern zusammen, dann laufen sie los.

In einem Dornendickicht schlagen sie für die Nacht ein Lager auf.

E: Warum willst Du mitkommen?
B: Na, weil ich ein Geschichtenerzähler bin und das eine tolle Geschichte geben wird. Natürlich.
E: Ach so. Okay. Und wieso kannst Du mit Saphira sprechen?
B: Ich würde der Frage gerne ausweichen und Dir stattdessen ein reich verziertes Schwert mit düsterer, bedeutungsvoller Vergangenheit überreichen.
E: Boah! Wie für mich gemacht, mit dieser blutroten Klinge und so!
B: Das Schwert heißt Zar'roc. Jedes anständige Schwert mit düsterer, bedeutungsvoller Vergangenheit hat schließlich einen Namen. Es gehörte mal einem Drachenreiter.
E: Wo hast Du es her?
B: Hinter Dir, ein dreiköpfiger Affe!
E: Was?
B: Nichts. Das Schwert gehört jedenfalls Dir.
E: Oh, okay. Cool.
S: Das Schwert hat Kraft.
B: Oh, und übrigens bist Du ziemlich dum und verstehst gar nicht, was hier abgeht.
E: Ja, mei, ich kann ja lernen.
B: Jut. Die Fremden heißen übrigens Ra'zac und sind ganz fiese Möpps und dienen Großerstinkerix. Und sie sind keine Menschen. Ganz doll kräftig sind sie auch. Und jetzt erzähl mir, wie Du das Ei gefunden hast.
E: *erzähl*
B: Aha, hmmhmm.
E: So, und wer bist Du jetzt wirklich?
B: Sagichnich!
E: Wegen Dir ist mein Onkel tot!
B: Hmmm. Ich bin viel gereist und habe eine Vergangenheit. So. Mehr gibt's nicht.
E: *schmoll*

Sie legen sich schlafen.

Eisiges Schweigen breitete sich über dem Lager aus.

Herzlich Willkommen

Ich wollte mal die Leute begrüßen, die über eine Suchmaschine auf diese Seite gekommen sind.

Weil sie nach Dingen gesucht haben.

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Note to self: mehr Sehks in die Besprechungen einbauen. Egal wie.

Montag, 6. Juli 2009

Eragon XIV – Der Wahnsinn des Lebens

Irre ich mich, oder werden die Überschriften immer phantastischer? Nicht gut-phantastisch sondern hä?-Zusammenhang?-phantastisch.

Letzthin gab es den Fluch der Unschuld und das Kapitel handelte davon, dass Eragorn aus dem Buckel zurückfliegt, das zerstörte Anwesen seines Onkels findet und ihn nach Cravahall schleppt. Wo war da der Fluch, wo die Unschuld?

Erleuchtet mich bitte, ich grüble da seit letzten Mittwoch drüber nach.

Nun denn, so erfahren wir heute etwas über den Wahnsinn des Lebens. Wow. Der sieht, nach Eragon & Paolini, so aus:

Eragon schreckt aus dem Schlaf auf und hat eine Todesvisionserfahrung. Er zieht sich schnell an, rennt rüber in Garrows Zimmer und tatsächlich: Garrow ist von uns gegangen. Anstatt Eragon zu wecken haben Forsthorst und Familie den alten Mann erst mal gewaschen, umgekleidet, gekämmt und einen Schierlingszweig für die Brust besorgt.

Nicht, dass es für einen Quasisohn vielleicht tröstlich gewesen wäre, da mitzumachen und seinem Vateronkel einen letzten Dienst zu erweisen. Neinnein. Außerdem wäre die Beschreibung dieser Vorgänge doch arg zeitraubend gewesen und wir sind hier schließlich nicht zum Spaß, Eragon ist der Held und muss was erleben, jawohl!

Gut. Garrow tot, alle traurig. Besonders Eragon, denn der muss sich insgeheim noch zusätzlich mit Schuldgefühlen herumschlagen. Kann der arme Bub ja mit niemandem drüber reden. „Mein blauer Drache ist Schuld, der hat mich entführt und ich konnte Garrow nicht helfen oder warnen." Wie klingt denn das?

Er stand mit bebenden Schultern da, schrie aber nicht auf. Mutter, Tante, Onkel – alle hatte er verloren. Die Last seines Kummers war erdrückend, eine monströse Wucht, die ihn ins Schwanken brachte. Jemand führte ihn zurück in sein Zimmer und sprach ihm sein Beileid aus.
Joh, Eragorn, 'cause it's all about you.

Unser jugendlicher Held heult sich dann erst mal ordentlich aus, wirft die problematische Fragestellung der Theodizee auf und blockt alle Versuche Saphiras, mit ihm zu sprechen.

Dann schläft er ein.

Freitag, 3. Juli 2009

Eragon XIII – Totenwache

Eragon liegt also ohnmächtig danieder, und weil man als Held nun mal nicht einfach so bewusstlos in der Gegend herumliegen kann, als Mann der Tat ist man gefälligt auch ohne Bewußtsein noch aktiv, träumt er wirr.

Er beobachtete, wie eine Gruppe von Leuten auf stolzen Pferden auf einen einsamen Fluss zuritt. Viele hatten silbriges Haar und trugen lange Lanzen.* Ein fremdartiges Schiff, das unter einem hellen Mond schimmerte, erwartete sie. Die Gestalten gingen langsam an Bord.

Zwei von ihnen, größer als die anderen, gingen Arm in Arm. Kapuzen verdeckten ihre Gesichter, aber er erkannte, dass einer von beiden eine Frau war. Sie standen auf dem Schiffsdeck und schauten zum Ufer. Ein Mann, der Einzige, der nicht an Bord gegangen war, stand allein auf dem Kiesstrand. Er warf den Kopf zurück und stieß einen lang gezogenen Klagelaut aus.

Als dieser verklungen war, glitt das Schiff, ohne vom Wind oder von Ruderstößen getrieben zu werden, den Fluss hinab, hinaus ins flache, verlassene Land. Die Vision verdunkelte sich, aber kurz bevor sie vollends verschwand, sah Eragon zwei Drachen am Himmel.


Ganz wirrer Traum, eindeutig. Ist jetzt bestimmt keine Vision, say, aus der Vergangenheit. Neinnein. Naaaaaaaain.

Nachdem Visionen von Schiffen zwar schön und gut, auf Dauer aber auch recht öde sind, langweilt sich Eragons Gehirn und weckt ihn schließlich doch auf. Er liegt in einem Bett, Beine und Hände ordentlich verbunden, unter einer Wolldecke. Das ganze befindet sich in einer kleinen Hütte und neben ihm sitzt Gertrude, die beleibte Dorfheilerin.

... Gertrude.

..... Gertrude!

Warum nur denke ich, dass sie wunderbar zu Horst dem Forst passen würde?

Egal, außerhalb von Eragons Dunstkreis haben die eh kein Leben. Schade. Nugut, Eragon rappelt sich mühsam ein wenig hoch und versucht erst einmal, Saphira zu erreichen. Klappt aber nicht, sie ist zu weit weg. Dann merkt Gertrude, dass er aufgewacht ist, und erzählt ihm, dass Garrow bei Horst dem Forst ist. Gegenüber.

AHA!

Eragon will dank angeborener Heldenhaftigkeit gleich rüberrennen, aber Gertrude nötigt ihn dazu, erst noch ein Schüsselchen Süppchen zu schlürfen, immerhin habe er zwei Tage lang ohnmächtig herumgelegen.

Eragon ist entsetzt. Zwei Tage! Zwei Tage musste die arme Saphira ohne seine weise Führung zurechtkommen! Unvorstellbar!

Gertrud ist außerdem die Narbe auf seiner Handfläche aufgefallen. Das geheime Zeichen! Eragon schwindelt, die hätte er schon seit seiner Kindheit und er wisse nicht, woher.
Dann, nach Schwindel und Suppe, macht er sich mühsam auf den Weg zu Horsts Haus. Horsts Frau Elain lässt ihn hinein und weist ihm den Weg nach oben, wo Garrow untergebracht ist. Der liegt eingefallen auf einem Bett und sieht gar nicht gut aus. Eragon verzweifelt und versinkt in finsteren Gedanken, bis Horst kommt und ihn an die frische Luft bringt. Zumindest sagt er das, sie kommen aber nur bis in die Küche, wo Eragon ein Tellerchen Essen bekommt und Horst beginnt, ihn auszufragen. So darüber, was nun genau passiert ist, ne?

„Ich kann mich an nichts erinnern."
„Eragon", sagte Horst und beugte sich vor, „ich war mit ein paar Leuten auf eurem Hof. Euer Haus ist nicht einfach zusammengefallen – irgendetwas oder irgendjemand hat es in Stücke gerissen. Im Schnee waren überall Fußspuren eines riesigen Tieres, Spuren, die ich noch nie zuvor gesehen habe. [...] Wenn ein Schatten oder ein Ungeheuer sich in unserer Gegend herumtreibt, dann müssen wir es wissen. Du bist der Einzige, der es uns sagen kann."

Joah, Eragon. Bitte sag es uns, denn zerfetzte Häuser und Spuren riesiger Tiere sind nicht eindeutig genug. Bittebitte, Eragon, sag uns gestandenen Männern, was wir tun sollen.



Eragon kann ja nun nicht gleich mit der Drachenreitergeschichte kommen und saugt sich wieder was aus den Fingern. Er sei vor vier Tagen, nachdem Horst ihm von den Fremden erzählt hatte, gleich nach Hause gerannt. Dann sei erst mal nichts passiert und am nächsten Tag sei er in den Wald gegangen, um Dinge zu tun. Da hätte es auf einmal eine Explosion gegeben, er sei schnell nach Hause gerannt, aber da wäre schon alles vorbei gewesen und er hätte nur noch rauchende Trümmer und Garrow unter ihnen gefunden.
Außerden einen schwarzen Stoffetzen und überhaupt seien das die fiesen Fremden gewesen und nicht irgendsoein müthisches(sic) Tier, jawohl, bestimmt.

Horst fragt nach dem Stein und Eragon kann wahrheitsgemäß sagen, dass der zumindest nicht mehr im Haus war.

Ha, folgert der Forst folgerichtig, dann hätten die Fremden den Stein und würden nun gewisslich nicht zurückkehren.

Eragon fällt derweil noch Rory ein. Ob der schon Bescheid wisse? Nope, meint Horst, der wäre schon auf dem Weg nach Therinsford gewesen und das Wetter sei die letzten Tage zu schlecht gewesen, einen Boten zu schicken. (Ich sach doch, sobald Eragon nicht da oder bewusstlos ist, darf nix passieren.) Sie wollten aber grade. (Weil, jetzt isser ja wach, jetzt darf die Geschichte weitergehen.)

Der Rest der Gesellschaft macht sich auf, die Pferde zu satteln, während Eragon am Tisch sitzt und grübelt. So tief sind seine Gedanken, dass er zuerst nicht mal merkt, dass Saphira ihn zu erreichen versucht.

S: ERAGON!
E: Wah! *vomstuhlfall* Saphira?
S: Wer sonst, hä? Wasn los?
E: War ohnmächtig. Haste was gegessen?
S: Joh, frischen Bock.
E: Aha.
S: Was macht Garrow?
E: Naja.
S: Hmm.
E: Wird 'ne Weile dauern. Kannst Dich ja verstecken.
S: Joh. Aber lass mich nicht zu lange warten.

Nach ein bisschen starren wird dann beschlossen, dass Eragon von Gertrudes Haus in das von Horst dem Forst ziehen wird, dann sei er näher an Garrow. Gesagt, getan und bei Einbruch der Dämmerung kann sich unser Held in Ausbildung in einem neuen Bett zusammenrollen.

Er schlief sofort ein, und die Wunden, die sein Körper und seine Seele davongetragen hatten, konnten weiter verheilen.

Na dann!

_ _ _ _ _
* Boah! Schweinkram!

Mittwoch, 1. Juli 2009

Eragon XII – Der Fluch der Unschuld

Am nächsten Morgen wacht Eragon auf und hat immer noch Aua. Er macgyvert sich eine Krücke aus einem Ast, humpelt mit deren Unterstützung zum Bach und trinkt erst mal was. Wir haben ja keine Eile, naaaaain. Darüber hinaus bemerkt Eragon, dass Saphira sie beide an den Ort geflogen hat, an dem sie als Ei das erste Mal auftauchte.

'Meine Erinnerungen müssen ihr die Richtung gewiesen haben.' Er schüttelte den Kopf in stummem Erstaunen.


Dann beginnt er mit Saphira zu diskutieren, was sie nun als Nächstes machen werden. Er wisse, dass sie nicht zurückwolle, aber Garrow sei in Gefahr (immer noch? Die fiesen Fremden müssen ziemlich langsam reisen.) und vor allem, was sollen denn die Leute denken, wenn er sich mit seinem geladenen Drachen in den Bergen verstecke anstatt heldenhaft die Bedrohung zurückzuschlagen, ne?

Irgendwann macht er Saphira dann so sauer, dass sie sich dazu bereit erklärt, ihn zurückzufliegen. Flugs wird das Unterhemd entzwei gerissen und in die Hose (an die Aua-Stellen! Was ihr wieder denkt!) gestopft, dann hebt Saphira-Air ab.

Am frühen Nachmittag kommt das Palantir Palancar-Tal auch schon in Sichtweite, und mit ihm eine malerische schwarze Rauchwolke, die über dem Heimathof Eragons herumwolkt.

Whoops.

Sturzflug, Notlandung.

Das Haus war völlig in seine Einzelteile zerlegt worden. Spanten und Bretter, die einst Wände und Dach gewesen waren, lagen über einen weiten Bereich verstreut. Das Holz war pulverisiert, als hätte ein gewaltiger Hammer darauf geschlagen.

Ja, sieht so aus, als wären die muffigen Meuchler doch schneller als die durchschnittliche dreibeinige Schildkröte. Eragon durchsucht wild die Trümmer nach Garrow und Saphira hat auch was beizutragen.

Dies ist ein Ort des Kummers, sagte sie.
Nein! Echt?

Eragon ist angeigelt.
E: Das wäre alles nicht passiert, wenn Du nicht einfach mit mir fortgeflogen wärst!
S: Du wärst jetzt tot, wären wir geblieben, Dummbatz!
E: Wir hätten Garrow wenigstens warnen können!

Keif, Zeter und allgemeine Emotionalität. Man einigt sich darauf, den ersten Ehekrach zu verschieben und lieber nach Garrow zu suchen. Unter einem Schutthaufen wird Eragon dann auch fündig. Mit Saphiras Hilfe gräbt er seinen Onkel aus. Garrow sieht nicht so gut aus, was auch das Wort „Todesröcheln" so ein bisschen andeutet.

Saphira schlägt vor, ihn nach Carvahall zu bringen. Eragon könne auf ihr reiten, Garrow würde sie in ihren Klauen halten. Sie starten, aber Saphira ist immerhin noch ein Jungdrache und schon bald wird es ihr zuviel. Eragon muss alleine weiter und schleift Garrow auf seiner Behelfsbahre verzweifelt die Straße nach Carvahall entlang.

Er will schon fast aufgeben, ihm schwinden die Sinne, da sieht er Brom auf sich zustürzen. Doch der Boden kommt ihm zuvor und *wumms* ist Eragon bewusstlos.