Montag, 27. Februar 2012

Panta rhei

Alles fließt, besonders die Zeit. Schnell auch noch. Dieses Arsch.

Ohne viel Herumgerede: ich war krank. Keine „OMG betet für FrauKatzens Seele“-Krankheit, das glücklicherweise nicht. Es hat sich nur einfach hingezogen, ich habe mich zurückgezogen. Zusätzlich kamen noch andere Dinge hinzu, bis ich als zusammengerollter „Geh mir wech mit ALLEM“-Ball unterm Bett lag, mir die Finger in die Ohren steckte und laut die Titelmelodie von „Die Biene Maja“ sang, was meine Katzen nicht unwesentlich irritierte.

Jetzt geht's wieder und irgendwann werde ich es auch hinbekommen, solche Dinge einfach mal zu vermelden, damit sich keiner Sorgen macht. Genauso, wie ich Geburtstage rechtzeitig auf die Reihe bekommen werde oder die Kunst, mich auch so einfach mal bei Freunden zu melden. *grimasse*

Ihr Lieben, lasst euch mal ganz fest drücken. Vielen, vielen Dank für eure Anteilnahme, ich bin unheimlich gerührt. Ihr seid die Besten!

Gut, dann schreiten wir mal weiter. Vermutlichenderweise werde ich hin und wieder mal stolpern, aber die Biene-Maja-Phase habe ich dann jetzt doch glücklicherweise hinter mir.
Immerhin.

:-)

Freitag, 7. Oktober 2011

Himmelherrgottarschundzwirn!

Sir! Melde hiermit ordnungsgemäße Relokalisierung von KatzLand, Sir!



Gestern Abend wurden die letzten Arbeiten an meinen zwei Wänden voller Regale abgeschlossen und jetzt harren sie, noch leer aber voller Erwartung, dem, was da kommen mag. Hauptsächlich werde ich kommen und meine Bücher über die Zwischenstation Staubsaugerdüse in die Regale räumen. ENDLICH! *unendliche Erleichterung*

Vermutlich werde ich dann auch den Karton finden, in dem die Nebel verstaut sind. Was bedeutet, dass wir nächste Woche schon wieder weitermachen können. Nach all dem Durcheinander, den der Umzug mit sich brachte, sehne ich mich mittlerweile richtiggehend nach einem gemütlichen Abend am PC. Tee neben mir, Kater auf dem Schoß, in den Nebeln blätternd und im Blog tippend. Das wird großartig! Ich freue mich!

Freitag, 16. September 2011

KatzQuiz-GEMA-Umfrage

Das KatzQuiz spielt im Hintergrund ja so ein bisschen Tanderadei ab. FrauKatz ist ein ordentlicher Bürger und hat deswegen eine 1-Jahres-Lizenz für private Websites von der GEMA erworben.

Ebendiese GEMA schrieb mir jetzt, dass ich die Lizenz verlängern müsse, wenn ich die Website weiterhin betreiben wolle.

Gedanke 1: Na, das ist ja schon nett, dass die einen dran erinnern. Aber immerhin wollen die ja auch Geld von einem, Eigeninteresse ist also vorhanden.

Gedanke 2: Bitte? Wenn ich das Tanderadei einfach von der Website runternehme kann ich die Site doch natürlich weiterbetreiben! Wie ich will! Da hat die GEMA doch nix mit zu schaffen! Was ist denn das für eine schwammige und irreführende Aussage bitte!?

Honi soit ...

Deswegen geht es jetzt ums KatzQuiz. Soll ich die Lizenz nochmal verlängern, lohnt sich das, für die Spätkommer, für die, die es vielleicht gerne nochmal durchspielen wollen, oder war's schön, ist aber vorbei und mach wech dat Krams?

Donnerstag, 15. September 2011

FrauKatz zieht immer noch um

Wer wissen möchte, welche interessanten Erfahrungen ich so in letzter Zeit gemacht habe, der kann schon mal eine davon beim Flauschemiez nachlesen.

Ein Gutes hat es allerdings: seit ich vor Empörung platze habe ich viel mehr Energie für die restlichen Umzugsarbeiten.

Sonntag, 7. August 2011

Katzland erobert neue Territorien

Ich denke, mein schlechtes Gewissen muss ich hier nicht in aller Ausführlichkeit auswalzen, das sollte bekannt sein.

In aller Kürze: Katzland (mit FrauKatz und ihren Untertanen) wird umziehen. Nach drei Jahren teilweise frustrierender Suche wurde das neue Territorium entdeckt, besichtigt und als hinreißend befunden. Aus Gründen muss ich nicht nur umziehen sondern mir auch quasi einen kompletten neuen Hausstand anschaffen und das ist alles sehr zeitraubend.

Dass ich, wie erwähnt, nebenher nun auch noch selbständig bin, bessert die Situation nun nicht wirklich. Nicht alle Klienten wollen dat Krams am Wochenende erledigen und so bin ich unter der Woche oft noch nach Feierabend (meine normale Arbeit habe ich ja auch noch) unterwegs. Am Wochenende hocke ich dann entweder an Umzugsvorbereitungen oder an der Arbeit für meine Klienten.
Es ist alles ein bisschen "§$%&##+*.

Die Nebel liegen schon mitten auf meinem Schreibtisch. Sobald ich sie irgendwie reinquetschen kann, kommt das nächste Kapitel. In der Zwischenzeit muss ich um Geduld bitten und empfehle die erneute Lektüre vergangener Verkatzungen. Im Fernsehen kommen schließlich auch nur Wiederholungen, das muss wohl so im Sommer.

Sonntag, 26. Juni 2011

Die Nebel von Avalon XXXIX

Bevor wir uns der Frage widmen, wie Gwünny wohl mit der Einladung ihres aggressiv-jähzornigen Angeblichbruders Grantl umgehen wird, möchte ich einen persönlichen Gruß an Frau I. C. richten, die neulich bei Frau S. W. saß, ihr von mir erzählen wollte und feststellte, dass diese mich schon kannte.

Hallo.

Eigentlich ging ich davon aus, dass „Du, ich muss Dir was erzählen, da gibt es so eine, die nennt sich FrauKatz ...“ – „Waaas? Die kenne ich doch!“ standhaft im Reich meiner Phantasie bleiben würde, aber manchmal mag einen Fortuna wohl doch.
Hach!

So, und bevor ich jetzt völlig in Größenwahnphantastereien versinke, bekomme ich lieber meinen Pöppes hoch und gehe das nächste Kapitel an.

Gut. Die Männer sind alle ausgeflogen und nähen an anderer Stelle des Artus'schen Herrschaftsbereiches die ausfransenden Säume wieder zusammen. Gwünny hält die Stellung auf der Burg und just zu diesem Zeitpunkt erreicht sie die Einladung ihres Möchtegernbruders.

Ein mißtrauischer Geist mag dahinter Berechnung vermuten, allein, Gwünny ist ja herzensgut und gläubig.

„Aber überlegt doch, Morgaine, sein ganzer Anspruch gründet sich darauf, daß er mein Bruder ist. Wenn er sich mir gegenüber auch nur die geringste Beleidigung erlaubt oder mich nicht als seine geehrte Schwester behandelt, ist seine Behauptung als Lüge entlarvt. Deshalb wagt er nicht, mich anders als seine Schwester und Königin zu empfangen. Versteht ihr?“


Gähne findet die Idee immer noch bescheuert, aber weil Gwünny in einer Art postpubertärer Sturheit genau das Gegenteil von dem tun will, was Gähne so sagt, bleibt es bei ihrem Besuch beim Grantl.

Bliebe noch das passende Geleit, sollte sich Grantl entgegen Gwünnys tiefenschürfender Analyse als Gauner und Halunke entpuppen.

„[I]ch bin doch kein Kind, das ohne seine Amme keinen Fuß vor die Tür setzen kann. Ich werde meinen Kämmerer mitnehmen, den alten Lucan, und meine Kammerfrau Bracca. Wenn ich länger als einen Tag bleibe, kann sie mir beim Ankleiden und Frisieren helfen. Mehr brauche ich wirklich nicht.“


Na, wunderbar! Ein arthritischer alter Kämmerer und eine mausige Ankleidefrau. Das wird den Grantl im Falle eines Falles sicherlich beeindrucken und von eventuellen, üblen Plänen absehen lassen.



Gähne besteht noch immer auf angemessenen Schutz, doch Gwünny will dann höchstens noch den alten Ectorius mitnehmen.

Fassen wir zusammen: Kämmerer Lucan mit nur einem Arm, Ectorius, der nun auch schon ein greises Alter erreicht hat und eine Zofe. Wie Gähne so schön erkennt braucht Gwünny nur noch Cai Hinkebein und den Kevin-Merlin mitzunehmen, dann hätte sie alle Alten und Lahmen beisammen.

Meine Herren! Mag Artus sein Gwünnyschnucki verehren wie er will, es sei ihm gegönnt. Seine Unfähigkeit, ihre schiere Blödheit zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, macht aber auch ihn zu einem Deppen. Sie hätte vermutlich nichts dagegen, wenn er einen Verwalter, jemanden mit Hirn einsetzen würde, der in des Königs Abwesenheit anfallende Dinge regelt, während die Königin in ihrer Kemenate sitzt, ein neues Banner stickt und sich dabei tiefschürfende christliche Gedanken macht.

Aber nee!



Letztendlich hat Gwünny am nächsten Tag neben der Versehrtenabteilung von Camelot noch 6 Ritter bei sich, die gewiss auf Gähnes oder Cais Konto gehen. Dummerweise gibt es zwei Boote für die Überfahrt und, komisch, komisch, Gwünny wird bis auf Page, Kämmerer und Haudegen von ihren Begleitern getrennt.

Die Burg des Leo ist ungepflegt und dreckig. Grantl wirkt ungeschliffen und seine Männer ebenso. Als er seine geehrte Schwester in die für sie vorbereiteten Gemächer führt, zündet eine kleine Gehirnzelle tapfer und einsam eine Kerze in der großen, dunklen Leere von Gwünnys Schädel an.

Aber seine Leute wirkten noch mehr wie Wegelagerer als er selbst. Sie hatte noch keine einzige Frau gesehen. Eine leise Unruhe überfiel sie. Vielleicht war es doch nicht klug gewesen, allein hierher zu kommen und nicht darauf zu bestehen, daß ihre Eskorte sie auf Schritt und Tritt begleitete ...


Nein! Echt jetzt?

Um es kurz zu machen, Grantl schubst Gwünny in eine Kammer und Ectorius die Treppe herab. Die kluge Königin, die ja so schön Überblick und Kontrolle zu haben glaubte, steht in einer stinkenden, verkommenen Kammer und muss feststellen, dass hier etwas ganz gewaltig schiefläuft.

Nachdem Grantl sie auch erst mal so einen Tag im eigenen Saft schmoren lässt, hat sie viel Zeit darüber nachzudenken, was für eine hohle Trine sie ist. Als er sie dann endlich besucht und sie mit der Schwester-Nummer auftrumpfen will, erwartet sie der nächste Schock: Grantl hat mit Schwestern-Gedöns so gar nichts am Hut. In seinem Reich gelten nämlich die alten Regeln, die christlichen Hühnerstreichler hätte er nämlich alle verjagt, und früher, da war der Mann der Königin der König, ganz einfach. Wenn er sie also zur Gefährtin nehme, dann sei er König. Noch ein paar Söhne und fertig die Lauge.

Gwünny: „Aber ich kann keine Söhne bekommen. Oder überhaupt Kinder!“

Grantl: „Bislang lagst Du ja auch nur bei Weichwürstchen! Haha!“

Gwünny: „Artus wird Dich umbringen!“

Grantl: „Die Insel ist schwer einzunehmen. Außerdem wird er Dich eh nicht mehr haben wollen, wenn ich mit Dir fertig bin.“

Gwünny: „Aber!“

Tja, kein Wenn und kein Aber helfen, Grantl macht sich dann gleich mal an die Produktion der künftigen Söhne, sehr zu Gwünnys Mißfallen, ellenlange Gedankengänge darüber, dass sie ja selbst schuld sei, weil sie einen anderen liebe und fremdgegangen sei mit eingeschlossen.

Ausgesprochen derangiert muss Gwünny noch einen Tag aushalten, da dringt Schwertergeklirr an ihr Öhrchen. Lancelot ist's, der praktischerweise fast gleich nach Gwünnys Abreise zurückkehrte und von Gähne über diesen hochintelligenten Ausflug der Königin unterrichtet wurde. Er machte kehrt, kämpfte sich heldenhaft zu Gwünny durch und macht Grantl vor ihren Augen um einen Kopf kürzer.

Gwünny: „Lendenlot!“

Lende: „Meine Königin!“

Gwünny: „Und ich dachte, ihr liebtet mich nicht mehr, nach allem, was er mir und so!“

Lende: „Ach, oh, mehr denn je!“

Und so sinken sie auf der Suche nach einer Soutane ... na, einem neuen Kleid für Gwünny, damit keiner die Söhnezeugungsversuche des verblichenen Grantl bemerkt, auf das nebenstehende Bett und performieren ein wenig Teh Healing Sehks.

Zwei Stunden später ritten beide Seite an Seite aus der Burg. Sie hielten sich an den Händen, und Gwenhwyfar machte sich deshalb keine Sorgen mehr. Mit hocherhobenem Haupt blickte sie Lancelot voll Freude und Glück in die Augen. Er war ihre wahre und einzige Liebe, und sie würde sich nie mehr die Mühe machen, es vor einem Menschen zu verbergen.


Ja, die werden alle stark überrascht sein, denn ganz gewiss hat all die Jahre keiner was von Gwünny und ihrer Liebe zu Lendenlot geahnt.

Hust.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Die Nebel von Avalon XXXVIII

Das große „Wir haben gewonnen!“-Fest mit Ringelpiez und Fragerunde, das nun schon seit ein paar Kapiteln vorbereitet wird, findet nun endlich statt, halleluja! Gähne tüddelt Gwünny die Haare zurecht, während die sich aus ihrer Garderobe das schickste Kleid aussucht. Kleider und Haare. DIE Frauenthemen schlechthin. Hier kommen sie endlich zu der ihnen gebürenden Würdigung. Meine schweinchenrosa Mehdchen-Seele singt in unbändigem Entzücken.


Von Haaren und Kleidern mal abgesehen gibt es auch wieder die üblichen Gesprächsthemen, bei denen Gähne findet, dass Artus mal ruhig wissen könnte, dass er einen Sohn hat und somit aufhört, sich die Schuld an Gwünnys Kinderlosigkeit zu geben. Und stattdessen Gwünny die Schuld gibt? Immerhin gibt es mittlerweile, so denkt Gähne nicht völlig ungehässig, schon zwei Männer, die es nicht schafften, die Königin zu bekindern.

Doch irgendwann muss man auch mal raus aus der Kemenate und sich unters Volk mischen. Und welch' illustres Volk anwesend ist! Balin beispielsweise, an den sich bestimmt keiner mehr erinnert.

„Besucht ihr die Messe, Lady Morgaine? Habt Ihr den Teufeln von Avalon abgeschworen und den sündigen Ort verlassen? Betet Ihr jetzt zu unserem Herrn und Erlöser Jesus Christus, Herrin?“


[Zur Erinnerung:
Vivi bekam ja regelmäßig Söhne, die sie dann von diversen fremden Familien aufziehen ließ. Einer dieser Söhne ist Balan, der bei Priscilla und ihrem Mann aufwuchs und deren Sohn praktischerweise gleich so ähnlich hieß, nämlich Balin.
Nun war Priscilla krank und vor einigen Kapiteln musste Vivi sie gehen lassen, was bei Balin, der, wie die obige Aussage zeigt, ein hirnloser, religiöser Fanatiker ist, nicht gut ankam, um es mal vorsichtig auszudrücken.]

Wir merken uns Balin mal, der wird noch wichtig. *extrem subtiles Foreshadowing*

Es werden aber nicht nur religiöse Themen erörtert, nein, auch Gareth, der jüngste Sohn der Morgi, wird heute zum Ritter geschlagen! Vor lauter Aufregung verplappert der sich glatt und erwähnt Gähne gegenüber den guten Wesley. Gwünny spitzt natürlich die gottesgefälligen Öhrchen, als sie da etwas von einem Gähnesohn hört.

Gwünny: „Wie jetzt? Sohn? Huh?“
Gähne: „Hajamei! Ich habe lediglich eure Sitten geachtet, denn ich habe damals der Göttin nach den Beltaneorgien einen Sohn geboren. Ich wusste, dass ihr das nicht gutheißen würdet und habe deswegen geschwiegen. Na, und, wollt ihr das jetzt weitertratschen, hm?“
Gwünny: „Aber nein! Selbst Artus werde ich nichts sagen. Er ist Christ durch und durch, auch er wäre entsetzt.“
Gähne: „Du ahnst ja nicht, wie sehr.“
Gwünny: „Hö?“
Gähne: „Ja, er wäre wohl sehr entsetzt, Du hast völlig recht.“

Die Ritterspiele finden statt und hier sind Gähne und ich uns mal einig: wir finden sie zum gähnen. Die ebensolchige macht sich dann auch schnell aus dem Staub und – trifft auf Vivi, die soeben eintrifft! Da heute zur Feier des Festes jeder eine Audienz mit dem Großhörni bekommt, der eine will, dachte sie, sie gucke doch mal vorbei und erinnere Artus an das Versprechen, das er damals bei seiner Krönung gab. So mit Avalon ehren und die alten Sitten hochhalten und Gedöns.
Vivi ist auch ganz zuversichtlich, hat sie doch noch ein Ass namens Wesley im Ärmel. Immerhin kann Gähne sie davon überzeugen, dass es etwas kontraproduktiv wäre, wenn Vivi das Wesley-Geheimnis vor versammelter Mannschaft beim Festmahl herausblöken würde.

Ja, ich glaube auch, dass „Übrigens, Du hochheiliger Christenkönig, Du hast ein Kind mit Deiner Schwester!“ nicht mit Freude aufgenommen würde. Hüstel.

Inzwischen haben die ganzen Ritter auch fertiggespielt und man geht zum Essen über. Gleichzeitig empfängt Artus seine Untertanen. Schon der erste ist bemerkenswert. Meleagrant, der vorher schon mal behauptet hat, Leos Sohn (und damit Gwünnys Bruder) zu sein, verlangt die Übereignung des Sommerlandes, eben weil er Leos Sohn sei. Gwünny lehnt das mit der Begründung ab, dass Leo den Grantlhuber nie als Sohn anerkannt hätte und auch Artus lässt Grantl abblitzen. Der zieht seine Axt, doch die Leibwache des Großkönigs ist auf Zack und nimmt sie ihm ab. Der ungehobelte Grantl stampft daraufhin wutentbrannt von dannen, seine Axt liegt unbeachtet in der Gegend herum. Das merken wir uns, das wird nochmal wichtig. *noch subtileres Foreshadowing*

Der nächste Fall ist ein klassisch-salomonischer: zwei Männer streiten sich um eine Windmühle, und bei diesem Fall kann man wunderbar aufzeigen, woran das Buch krankt.

Es wird schön geschrieben, dass der Fall mit viel Lachen und Lustigkeit abgehandelt wird, Artus sich aber schön ernsthaft alles anhört und dann ein weises und gutes Urteil fällt.

WARUM gelacht wird und WIE das Urteil aussieht, das wird nicht beschrieben. Nichts, null, nada, niente. „Und sie lachten und alles war ganz furchtbar witzig, hihi, und dann fällte Artus ein beeindruckend weises Urteil. Wiewaswo kann sich gefälligst jeder selbst ausmalen. Weiter im Text.“

Toll. :-p

Beim nächsten Fall schickt Artus Jungritter Gareth los, um irgendeinen Roten Ritter, der räubernd die rauhen Regionen ... irgendwo am Pöppes von GB marodiert, in seine Schranken zu weisen. Keine Ahnung, ob das mal wichtig wird. Ich erwähn's einfach mal.

Und dann, jaa, dann steht Vivi auf.

Artus: „Huch! Ja, da guck. Öhm. Ja, was gibt's denn?“
Vivi: „Ich wäre dann mal hier, um euch an euer Versprechen ...“
Balin: „AAAAAAAAAHHHHHHHRGH!“

Ja, und das war's dann mit Vivi. Balin, der christliche und geistig verwirrte (obwohl das hier ja schon ein tautologischer Pleonasmus ist) Holzkopp springt auf, greift sich die herumliegende Axt des Grantlhubers und erschlägt die Herrin vom See.

Der Saal verharrt in schockiertem Schweigen, was Balin die Gelegenheit gibt, noch ein wenig mit Schaum vor dem Mund religiösen Schwachsinn von sich zu geben. Er wird natürlich von Artus' Leibgarde abgeführt, doch mit Vivi ist nun jede Chance erloschen, den ehemaligen Hörni von seinem ultrachristlichen Weg abzubringen.

Viviane überbrachte Artus die Botschaft aus Avalon nicht. Dies ist die Halle eines christlichen Königs. [...] Gwenhwyfar könnte jubilieren, wenn sie es wüßte ...


Legen wir eine Gedenkminute ein.

[...]

So. Lebbe geht weiter. Vivi ist tot und gemäß seiner gwünnigen Ausrichtung will Artus sie auf Glastonbury beerdigen lassen, auf dass ihr Grab ein Wallfahrtsort werde. Gähne hingegen ist der Meinung, dass Vivi doch eindeutig nach Avalon gehöre. Kevin, der ein eher fortschrittlicher und gelassener Merlin ist, steht in dieser Frage eher auf Artus Seite und so kommt es zum Streit und zum vorläufigen Bruch zwischen ihm und Gähne.

Balin wird dann übrigens vom Ziehbruder und Vivisohn Balan erschlagen, der dann später ebenfalls seinen Verletzungen erliegt. Na wunderbar, da haben jetzt ja alles was von.

Im nächsten Winter erführen wir, daß Meleagrant sich zum König des Sommerlandes hatte ausrufen lassen. Aber im Frühling riefen Artus dringende Pflichten in den Süden. Auch Lancelot war davongeritten, um in Caerleon nach dem Rechten zu sehen. Eines Tages schickte Meleagrant einen Unterhändler. Er bat seine Schwester Gwenhwyfar, mit ihm über die Herrschaft im Sommerland zu sprechen, die sie beide beanspruchten ...


Ja wunderbar. Ich bin mir sicher, die kluge, bedächtige, weise Gwünny kann das ohne Artus und/oder Lancelot hervorragend alleine klären. Ein religiöses Dummbrot wäre hier natürlich verloren, aber Gwünny, Gwünny wird das schon wuppen.

...


Habe ich noch Popcorn?

Dienstag, 3. Mai 2011

Die Nebel von Avalon XXXVII

Wenn ich jetzt ganz schnell tippe, dann merkt vielleicht keiner, dass da jetzt eine ganz lange Pause war.



Der Grund, respektive die Gründe, waren mannigfaltig und letztendlich doch universell und die selben, die landauf, landab im ganzen Internet angeführt werden, wenn es mal hakt: „Da waren Dinge und die ließen keine Zeit mehr übrig. Hmpf.“

Es dingt noch immer um mich herum, versprechen kann ich also nichts, aber wenigstens eine Verkatzung pro Woche sollte drin sein. Irgendwann in der Woche. Best I can do.

Aber eines sage ich euch! Irgendwann, irgendwann werde ich ein Nichtschreibe-Blog eröffnen. Das widme ich einem tollen Thema, das viele Menschen interessiert (warum auch immer). Politik. Fußball. Die Politik hinter dem Fußball. Neurochirurgie. Irgendwas. Ist völlig egal, was, denn ich werde ohnehin nie einen einzigen Eintrag zu dem namengebenden Thema schreiben. Nicht einen. Stattdessen werde ich Eintrag um Eintrag reinsetzen und erklären, warum ich gerade nicht dazu komme zu schreiben, eine nette Anekdote anhängen und mit wirren Versprechungen und voller guter Vorsätze das Posting beenden – bis zum nächsten Posting, in dem ich erkläre, warum ich ausgerechnet jetzt schon wieder nicht, ne, aber [Anekdote] und ab jetzt bestimmt!

Irgendwann mache ich das!

Doch kommen wir nun lieber zu den Nebeln, die immer noch auf meinem Schreibtisch liegen und in den letzten Tagen vor lauter Vernachlässigung schon leise das Fiepen anfingen.

Im letzten Kapitel holte Vivi den Gähnesohn Wesley nach Avalon, da der ja nun doch mal in kundige Hände kommen sollte, mit dem ganzen Gesicht und was er nicht alles hat.

All dies kann unmöglich unbemerkt vonstatten gehen, bei den ganzen mühstisch und übersinnlich miteinander vernetzten Frauenzimmern, und so träumt Gähne nicht nur von der Abholung Wesleys sondern auch, dass Artus mal sein Schwert gegen ihn ziehen wird. Folgerichtig tut sie ihr Gesicht als „nur ein Traum“ ab, denn wenn man diese ganzen Visionen mal ernst nehmen würde, könnte man ja glatt was gegen tun.

Momentan laufen auf Cameltoe die Vorbereitungen für Artus' Pfingstdankesfest auf Hochtouren; denn letztes Jahr hat der große Großkönig am Berge Banane (wattweißichdenn) einen großen Sieg errungen und darob beschlossen, von nun an jedes Jahr ein Riesenfest auszurichten. Bei dem, das ist wichtig, jeder Bittsteller vor ihn treten und seinen Wunsch vorbringen darf.

Die Vorbereitungen laufen, auch Gähne beteiligt sich und hat mit Taliesin, der ja nun nur noch weise, aber kein Merlin mehr ist, interessante Gespräche übers Heiraten. Gähne und Kevin, ne, der Merlin von Britannien darf ja sogar heiraten und es wäre doch nett. Das. Gähne zweifelt allerdings, dass sie Kevin genug liebt für sowas. Ja, gut, soll sie mal in sich gehen und uns gegebenenfalls das Ergebnis mitteilen. Ich bin da jetzt irgendwie leidenschaftslos, besonders weil schon wieder betont wurde, was Gähne in Kevins Augen doch für eine schööööne Frau sei. Geh wech und sei woanders (un)schön, wo ich es nicht lesen muss. Pfht.

Die Gäste strömen, so auch junge Jungs, die in die Reihen der Artusritter aufgenommen werden wollen. Über einen (ich glaube, der ist der jüngste Morgi-Sohn, aber wer blickt hier eigentlich noch durch?), der sich unbedingt von Lendenlot, seinem Kindheitshelden, zum Ritter schlagen lassen will, kommt es zum Streit zwischen Gawain (dem älteren Bruder) und Lendenlot. Gawain macht gewissen griechische Andeutungen und schwenkt dann auf Ehebruch um, kurz, er deutet an, dass die Lende entweder gleichgeschlechtlich orientiert sei oder mit der hochheiligen Könichin ins Stroh steige.

Fast kommt es zum Eklat, doch Artus kann seine beiden besten Freunde zum Glück gerade noch beruhigen.

Gawain: „War ja alles nur Spaß. ... hahahah.“
Lende: „Genau. Lustig. Hihihihi.“

Eine vortreffliche Gelegenheit für Gähne, dem später einsam auf dem Burghof herumtigernden Lendenlot als offenes Ohr zur Verfügung zu stehen. Er kann ihr auch gleich sein Leid klagen, dass Gwünny ja einfach als Wertgegenstand verkuppelt wurde (was damals eher üblich war, warum dramatisiert die Lende also dermaßen?) und als pflichtbewußte Tochter könne sie sich nicht auflehnen und ...!

Im Anschluss erzählt er ihr von seiner Zeit als überaus hübscher junger Mann in Europa, die wohl tatsächlich sehr griechisch gewesen zu sein scheint. Kurz und gut, heute ist er sich nicht sicher, wer oder was er ist und Gwünny liebe er vermutlich eh nur stellvertretend, weil sein Herz in tiefstverborgener Wahrheit für Artus schlage.

Meine Herren, das nimmt ja Wendungen hier ... wo ist die Sensationsschokolade, wenn man sie braucht? Muss es eben Popcorn sein.

... umpf. Super. Gerade als es interessant wird, schlägt Gähne die Kurve zur Göttin ein, die ja Trost in solcher Verwirrung biete. Danach geht es auf den holperigen Christenweg und Gähne ist entsetzt, dass sich die jungen Fastschonritter in der Nacht vor ihrer Ritterschlagung lauter christlichen Ritualen unterwerfen müssen.

Könnten wir vielleicht nochmal auf Lendenlots Zuneigung zurückkommen ... nein? Hmpf.

Die Lende stapft dann letztendlich traurig von dannen, damit Gähne nochmal in Ruhe von Vivi visionieren kann, was ihr nun die letzte Lust auf Kehks mit Kevin verleidet.

Ich dachte, das Gesicht sei mir für immer genommen. Und doch kam Viviane und streckte die Hand nach mir aus. Bedeutet das, Avalon braucht mich? Oder werde ich wie Lancelot langsam wahnsinnig?

Mittwoch, 20. April 2011

Frohe Ostern

Jepp, es verzögert sich weiterhin, weil einer der Togaträger da oben in den Wolken mich wohl momentan auf dem Kieker hat. Erst kranke FrauKatz, dann kranke Katz, dann zu operierende Katz und jetzt DAS!

Und weil ich hier ja einen Lehrauftrag habe (also ... nicht. Aber Realität ist ja ohnehin das, was man daraus macht.), hier die Erkenntnisse der letzten Zeit:


  • Manche Menschen sind echt Ärsche.

  • Kriminalität ist nur auf dem Fernsehbildschirm unterhaltsam.

  • Polizeihauptkommissare in Katzfurt sehen wirklich nicht aus wie die aus dem Fernsehen.



Nach Ostern geht es dann weiter. Bis dahin sollte ich alles geregelt und mich wieder abgeregt haben. *schnaub*

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Edit: So, nachdem ich letzte Nacht dann doch schlafen konnte möchte ich hier nochmal etwas präziser werden. Ich habe mich wohl teilweise sehr ungeschickt ausgedrückt und ein paar Leute unangemessen erschreckt.

Ich bin „nur“ beklaut worden. Kein körperlicher Schaden, weder an FrauKatz noch einer sonstigen Katz. Dass für sowas ein Polizeihauptkommissar abgestellt wird, mag an der Bevölkerungsstruktur von Katzfurt liegen. Wir haben zwar gerüchteweise eine Drogenszene, aber keine Sorge, die Polizei kennt von allen 5 die Namen.

Bei Kriminalität auf dem Bildschirm hatte ich auch eher das Großstadtrevier im Hinterkopf, die einzige deutsche Krimiserie, die ich kenne. Oder kannte, zuletzt vor ewigen Zeiten gesehen.

„Oppa Knuselichs Gartenzwerg Heiner ist verschwunden. Das Großstadtrevier ermittelt.“

So erinnere ich mich zumindest an die Serie. Beim Gartenzwegsuchen zusehen mag unterhaltsam sein, stundenlang irgendwo herumsitzen und dann in Zusammenarbeit mit der glücklicherweise tippen könnenden Fachkraft für Wasauchimmer in einem recht kahlen Büro ein Protokoll schreiben ist alles andere.

Alles andere sind ja Amilandserien und ganzweitweg. *wedel* Sowas gibt es hier ja nicht, schon gar nicht in Katzfurt.

Tut mir leid, wenn ich jemanden erschreckt haben sollte, das wollte ich nicht.

Freitag, 15. April 2011

Informationspolitik

Dass ich immer mal mit meiner Gesundheit (vorhanden, komma, nicht) zu tun habe, werdet ihr mittlerweile ja alle mitbekommen haben. Ist per se für dieses Blog auch nicht relevant, hier geht es um interessantere Dinge.

Die Auswirkungen sind allerdings auch hier spürbar, indem sich beispielsweise Kapitel verzögern. Ärgert mich, kann ich aber leider nichts gegen machen. Leben ist kein Ponyschlecken, ne?

Deswegen wird es halt doch immer mal wieder thematisiert, nachdem ich denke, dass eine kurze Mitteilung höflicher ist als einfach zu sagen „Ach, merken sie ja, dass ich nicht dazu kam, und wenns weitergeht, werden sie es auch merken.“

Aber vielleicht ist es euch ja doch lieber, wenn ich die, uhm, Statusmeldungen einfach weglasse? Man weiß es ja nicht. Und weil es mal wieder soweit ist (Kapitel kommen im Laufe des Wochenendes) lasse ich euch einfach darüber abstimmen. Wir tun ja hier zwischendrin gerne mal so, als wären wir eine Demokratie.