Freitag, 14. August 2009

Eragon XXXII – Übung macht den Meister

Am nächsten Tag, man hat ja Zeit, die Linden rauschen, das Bächlein auch, die Vögeleyn zwitschern und alle Geschöpfe dieser Welt sind friedlich und freundlich, am nächsten Tag bringt Brom Eragorn weiterhin Magie bei und, jetzt neu, wann man sie einsetzen können wollen sollte.

Nach einer besonders schweren Übung erzählte Eragon ihm von der Frau in der Zelle.

Brom findet das recht bemerkenswert, kann aber auch nicht erklären, wie und warum und was und wer.

„Um es zu begreifen, sollten wir vielleicht jedes Gefängnis und jeden Kerker durchsuchen, bis wir diese Fru finden", meinte Eragon scherzhaft. Tatsächlich hielt er das für gar keine so üble Idee.

Junge, mal so zwischen übellauniger FrauKatz und Adonisheld in Ausbildung: lass Dir von Brom in der nächsten Stadt mal das Haus der verhandelbaren Zuneigung zeigen. Echtmajetzt.

Sie reiten weiter, Eragorn bekommt weiterhin Unterricht, tanderadei, der Frühling lässt sein blaues Band flattern, die Blumen blühen und die Bäume und die Sträucher und die Vögel und die paaren sich auch noch und bauen Nester und kein Wunder, dass Eragorns Hormone ADS bekommen.

Sie kommen an einen See und ein ganzer Abschnitt des Kapitels geht dafür drauf zu beschreiben, wie Eragorn und Saphira baden gehen.
Dafür hatter Zeit, aber zu beschreiben, wie sie sich in die Burg schleichen und geheime Informationen suchen und die Wachen und gefährlich und so, das wird kurz und knapp abgehandelt.
Hrmpf. Gewichtung! Neu überdenken. Und so. Bitte, danke.

Am Abend wird wieder gekämpft und das erste Mal besiegt Eragorn seinen Lehrmeister.

Ha! Das wäre mit Jeremy nicht passiert, aber wir hier haben ja nur Buchbrom. Rats!

„Ich mag nicht mehr so jung sein wie früher, aber ich merke doch, dass du ein Schwertkämpfer bist, wie es ihn nur selten gibt."

Jeeeeeeessssssas! 'n bisschen weniger dick aufgetragen hast Du's nicht?

Sie setzen sich nach der interessanten Lehrstunde ans Lagerfeuer und Brom erzählt noch, dass die Elfen ja viel besser und stärker seien und selbst eine Elfenuroma mit Rollator, einer Hand auf den Rücken gebunden, in Stützstrümpfen, mit Blümchenhut und mit ohne Gebiss den stärksten Menschen im Schwertkampf ohne weiteres besiegen könne.

Gut zu wissen.

Dann will Eragorn erfahren, wie man gegen Magie kämpft. Genauer gesagt, wie man sich verteidigt. Brom meint, das sei äußerst gefährlich. Die beiden Magier würden zuerst versuchen, in den Geist des anderen einzudringen (wie anzüglich! Ich bin empört!) und ihn so zu beherrschen, denn ein purer Angriff würde dem Angegriffenen kurz vor seinem Tod noch durch die Entblößung des Geistes Gelegenheit zum Gegenangriff geben und dann wären beide tot.

Man müsse also verhindern, dass der andere Magier in den eigenen Geist eindringe, und das gelänge, indem man immer die Gegenformel zu seinen Angriffen geistiger Art kenne. Feuer-Wasser, Luft-Erde und so weiter.

Das sei furchtbar kompliziert und gefährlich und überhaupt solle man sich da tunlichst raushalten.

Ja, nu. Da bin ich mir bei unserem Eragorn gar nicht so sicher, ob der das schafft. :-p

Kommentare:

Alienor hat gesagt…

"... und Brom erzählt noch, dass die Elfen ja viel besser und stärker seien und selbst eine Elfenuroma [...] den stärksten Menschen im Schwertkampf ohne weiteres besiegen könne."

Lasst mich raten: Wer wird demnächst einen Elf im Schwertkampf besiegen, obwohl es ja völlig unmöglich und noch niiie vorgekommen ist?
Na? Naaa? ;-))

Anonym hat gesagt…

@Alienor: öhm... *nachdenk* keine Ahnung? Saphira? *dum*

> Feuer-Wasser, Erde-Luft?
Hä? Noch nie von Okklumentik und Legilimentik gehört?! Tse, Anfänger.

Silph hat gesagt…

Solche Dinge erzählt man nur, damit der Zögling sie unerlaubt ausprobiert.

lainvess hat gesagt…

@Alienor: Rate mal, wer im zweiten Band von einem Elfen mächtig eins drauf bekommt? :grin:
(Jaaaa, Spoiler, ich weiß schon. Aber Vanir ist irgendwie nett.)

Vinni hat gesagt…

Ich beantrage, den zaubernden Brom Hustensaft zu nennen... äh... Bromhexin. ;)

Ansonsten ist die Spannung ja mal wieder nicht zu ertragen...

amanda james hat gesagt…

"Sie setzen sich nach der interessanten Lehrstunde ans Lagerfeuer und Brom erzählt noch, dass die Elfen ja viel besser und stärker seien und selbst eine Elfenuroma mit Rollator, einer Hand auf den Rücken gebunden, in Stützstrümpfen, mit Blümchenhut und mit ohne Gebiss den stärksten Menschen im Schwertkampf ohne weiteres besiegen könne." oi, schönes bild. :-)

Alcarinque hat gesagt…

Buchbrom ist bei dir irgendwie völlig unten durch, kann das sein? *g*

So :ugly: und laaangwierig hatte ich das gar nicht in Erinnerung

Anonym hat gesagt…

@Alcagon: Aber das ist doch normal, dass man die Jugendzeit leicht verklärt im Gedächtnis behält. :nick:

*davonlauf*

FrauKatz hat gesagt…

Buchbrom ist bei dir irgendwie völlig unten durch, kann das sein? *g*
Naaaaain, wie kommt Du darauf? :ugly:
Sowas von. Deswegen wurde die Filmhandung auch umgeschrieben, sowas hätte Jeremy nieeee gespielt. Neinnein. Tsk.

Silph hat gesagt…

Die Erfahrung von Dungeons & Dragons hat ihn weise gemacht? ;)

lainvess hat gesagt…

Sachma, LeseKatz, hast Du den Film eigentlich schon an Ranwen weiterverliehn, oder kann ich mir den vielleicht ausborgen? :tino:

Übrigens glaube ich, dass die Langwierigkeit u.a. dadurch entsteht, dass wir alles häppchenweise bekommen. Meiner Erinnerung nach kann man die Inheritance-Bücher alle recht flüssig durchlesen (das große Plus), und vielleicht fällt einem deshalb nicht so auf, dass die da jetzt seit x Kapiteln stupide durch die Gegend reiten, weil man diese x Kapitel ziemlich fix hinter sich hat.
Wilde Theorien. *shrug*


@Silph: Oh Gott. Grauen. :ugly: